Wohin mit dem Bargeld aus dem Urlaub?

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Wer am Ende des Urlaubs noch Bargeld in der Landeswährung im Portemonnaie hat, kauft oft noch schnell Snacks, Getränke oder Andenken damit. Häufig bleibt trotzdem etwas übrig – und zurück in Deutschland kann man mit diesen Münzen und Scheinen nichts mehr anfangen.

Wechselstuben und Banken, die ausländische Währungen in Euro zurückwechseln, gibt es zwar. Allerdings muss man dann oft ungünstige Wechselkurse in Kauf nehmen. Zudem fielen meist auch Gebühren an, teilt der Bundesverband deutscher Banken mit. Zusätzlicher Haken: Münzen würden in der Regel nicht zurückgetauscht, sondern nur Scheine. Ein Umtausch lohne sich also eher bei hohen Summen, nicht aber bei kleineren Beträgen.

Restdevisen können auch gespendet werden

Oft sind es jedoch Kleckerbeträge in der Landeswährung, die noch im Geldbeutel stecken. Wohin also mit dem übrig gebliebenen Bargeld, wenn man es nicht umtauschen möchte? Eine Möglichkeit sei eine Spende, schlägt der Bankenverband vor. Spendenboxen für gemeinnützige Organisationen stehen in vielen Geschäften.

Die Welthungerhilfe zum Beispiel betont auf ihrer Website: Alte und ausländische Währungen seien wertvolle Spenden. Man könne solche Restdevisen auch postalisch zusenden – man kümmere sich dann um den Rest.

Oder man behält das restliche Geld einfach bis zur nächsten Reise in das Land in einem Sparschwein. Dann darf man nur nicht vergessen, die Münzen und Scheine vor dem Urlaubsstart dort herauszufummeln und einzupacken. (dpa)


 

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