Wohin mit dem Bargeld aus dem Urlaub?

| Tourismus Tourismus

Wer am Ende des Urlaubs noch Bargeld in der Landeswährung im Portemonnaie hat, kauft oft noch schnell Snacks, Getränke oder Andenken damit. Häufig bleibt trotzdem etwas übrig – und zurück in Deutschland kann man mit diesen Münzen und Scheinen nichts mehr anfangen.

Wechselstuben und Banken, die ausländische Währungen in Euro zurückwechseln, gibt es zwar. Allerdings muss man dann oft ungünstige Wechselkurse in Kauf nehmen. Zudem fielen meist auch Gebühren an, teilt der Bundesverband deutscher Banken mit. Zusätzlicher Haken: Münzen würden in der Regel nicht zurückgetauscht, sondern nur Scheine. Ein Umtausch lohne sich also eher bei hohen Summen, nicht aber bei kleineren Beträgen.

Restdevisen können auch gespendet werden

Oft sind es jedoch Kleckerbeträge in der Landeswährung, die noch im Geldbeutel stecken. Wohin also mit dem übrig gebliebenen Bargeld, wenn man es nicht umtauschen möchte? Eine Möglichkeit sei eine Spende, schlägt der Bankenverband vor. Spendenboxen für gemeinnützige Organisationen stehen in vielen Geschäften.

Die Welthungerhilfe zum Beispiel betont auf ihrer Website: Alte und ausländische Währungen seien wertvolle Spenden. Man könne solche Restdevisen auch postalisch zusenden – man kümmere sich dann um den Rest.

Oder man behält das restliche Geld einfach bis zur nächsten Reise in das Land in einem Sparschwein. Dann darf man nur nicht vergessen, die Münzen und Scheine vor dem Urlaubsstart dort herauszufummeln und einzupacken. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Tui rechnet mit der Rückholung seiner im Nahen Osten festsitzenden Kunden binnen einiger Tage. Geplant sei, die Urlauber mit Partner-Airlines nach Deutschland zurückzubringen, sagte Vorstandschef Sebastian Ebel.

Nach dem Kriegsausbruch im Iran sitzen zehntausende deutsche Urlauber im Nahen Osten fest. Während die Bundesregierung Evakuierungen für vulnerable Gruppen vorbereitet und Reisekonzerne wie Tui erste Rückflüge planen, warnen Behörden vor logistischen Engpässen und betrügerischen Umbuchungs-Hotlines.

Die Deutschen buchen ihren Sommerurlaub 2026 so früh wie nie zuvor. Während die Türkei und das Mittelmeer boomen und die Pauschalreise als Sicherheitsgarant gefragt ist, müssen die USA deutliche Einbußen hinnehmen. Der DRV präsentiert zum Start der ITB Berlin die aktuellen Marktdaten.

Die ITB Berlin 2026 startet heute mit rund 6.000 Ausstellern aus über 160 Ländern. Im Mittelpunkt der dreitägigen Fachmesse stehen neben dem Gastland Angola die technologische Transformation durch Künstliche Intelligenz, strategische Wachstumsfelder wie Medical- und LGBTQ+-Tourism sowie ein international besetzter Fachkongress zur Zukunft der Branche.

Während der deutsche Reisemarkt insgesamt stagniert, boomt das Geschäft mit Fernreisen nach Asien. Neue Daten von YouGov und Sinus belegen ein Wachstum von zwölf Prozent für die Fernstrecke Ost und zeigen, welche Milieus den Trend antreiben.

Die deutsche Reisewirtschaft erreicht 2025 ein neues Rekordniveau: Fast 88 Milliarden Euro gaben die Bundesbürger für ihren Urlaub aus. Der Trend geht klar zur organisierten Veranstalterreise, während im Zielgebiet die Preissensibilität steigt. Besonders Kreuzfahrten bleiben ein massiver Wachstumstreiber der Branche.

Rund 30.000 Reisende von deutschen Veranstaltern sind von der Eskalation in der Golfregion betroffen - sie sitzen dort fest oder können nicht an den Flughafen-Drehkreuzen umsteigen.

Träumen Sie von einer frischen Meeresbrise, neuen Horizonten und einer entspannten Auszeit vom Alltag, haben aber nur wenig Zeit? Dann sind Minikreuzfahrten die perfekte Lösung. Diese kurzen Seereisen, die meist zwischen drei und fünf Tagen dauern, bieten eine ideale Möglichkeit, die Welt der Kreuzfahrten kennenzulernen, ohne gleich eine mehrwöchige Reise buchen zu müssen.

Die Lage in der Golfregion spitzt sich weiter zu: Nach einem mutmaßlichen Drohnenangriff auf das Luxushotel Burj Al Arab in Dubai und der Sperrung der Lufträume sitzen tausende deutsche Urlauber fest. Das Auswärtige Amt hat eine Reisewarnung für die Region ausgesprochen, während Kreuzfahrtanbieter wie Tui Cruises ihre Fahrten absagen.

Die DZT präsentiert ihre globale Strategie für 2026. Mit vier Hauptkampagnen und einem klaren Fokus auf Kulinarik, Stadtkultur und Nachhaltigkeit will die Organisation das Rekordniveau der touristischen Wertschöpfung von über 78 Milliarden Euro weiter sichern und ausbauen.