WTTC sucht neue Weltwunder

| Tourismus Tourismus

Der World Travel & Tourism Council (WTTC) hat eine weltweite Kampagne zur Bestimmung der 7 zeitgenössischen Weltwunder gestartet. Die Organisation beabsichtigt damit, Bauwerke und Wahrzeichen zu identifizieren, die seit dem Jahr 1801 entstanden sind und einen maßgeblichen Einfluss auf die Reise- und Tourismusbranche, lokale Gemeinschaften sowie die wirtschaftliche Entwicklung ausgeübt haben.

Auswahl nach festen Kriterien

Nach Angaben des WTTC sollen für die Auswahl nicht nur architektonische und kulturelle Gesichtspunkte entscheidend sein. Der Verband verweist vielmehr darauf, dass die Attraktionen eine Rolle als strategische Infrastruktur spielen müssten. In die Bewertung fließen demnach Faktoren ein, wie der Beitrag zum Tourismus, die wirtschaftliche Impulswirkung, der Mehrwert für die lokale Bevölkerung sowie die Bedeutung für die Destinationsentwicklung. Die Kampagne adressiert sowohl weltweit bekannte Ikonen als auch aufstrebende Projekte, welche das Potenzial besäßen, die Identität von Städten und Nationen zu beeinflussen.

Einjähriger Auswahlprozess 

Der Auswahlprozess ist auf ein Jahr angelegt und in vier Phasen unterteilt. Nach dem offiziellen Start der Nominierungsphase am 7. Juli 2026 erfolgt am 7. Januar 2027 die Bekanntgabe der 70 Nominierten, womit gleichzeitig die öffentliche Abstimmung beginnt. Zum 7. April 2027 wird der Kreis der Anwärter auf 30 Finalisten reduziert. Am 7. Juli 2027 verkündet der World Travel & Tourism Council schließlich die 7 zeitgenössischen Weltwunder.

Die Initiative unterstreicht laut dem World Travel & Tourism Council den Stellenwert der Zusammenarbeit zwischen privater Wirtschaft und Regierungen bei der Realisierung touristischer Projekte. Präsidentin und Chief Executive Officer des WTTC, Gloria Guevara, betont, dass visionäre Investitionen in die Infrastruktur und kulturelle Güter dauerhafte wirtschaftliche sowie soziale Vorteile generieren könnten. Diese Investitionen würden dazu beitragen, Arbeitsplätze zu schaffen und Investitionen anzuregen, die über die reine Anziehung von Besuchern hinausgingen.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ob liegen gelassen oder geklaut: Wer im Urlaub plötzlich ohne Pass dasteht, sollte handeln. Denn spätestens bei der Rückreise kann es sonst bei Grenzkontrollen zu großen Problemen kommen. Was ist zu tun?

Vom Harz-Ausflug bis zum Bauhaus-Besuch: Gäste haben in Sachsen-Anhalt im vergangenen Jahr rund 3,6 Milliarden Euro ausgegeben. Vor allem Tagesreisende sorgen für Umsatz.

Eine bundesweite Auswertung zeigt, dass naturnahe und vereinsgetragene Freibäder in mittelgroßen Städten die höchste Zufriedenheit erzielen. Das Dresdner Zschonergrundbad verteidigt dabei zum dritten Mal in Folge den Spitzenplatz.

Ein Bericht des IT-Sicherheitsunternehmens Check Point zeigt einen Anstieg der Cyberangriffe in der Reisebranche um 24 Prozent im Mai 2026. Betrüger nutzen dabei zehntausende gefälschte Internetadressen, um gezielt Daten von Urlaubern abzugreifen.

Eine Studie von Helvetia Österreich belegt, dass 56 Prozent der Österreicher den Sommerurlaub mit dem eigenen Pkw planen. Während technische Checks vor allem von der älteren Generation durchgeführt werden, führen unbekannte Routen insbesondere bei jüngeren Fahrern zu Stress.

Four Seasons Yachts erweitert ihre Flotte und plant für das Jahr 2028 die Inbetriebnahme der neuen Yacht Four Seasons II. Das Schiff wird mit 79 Suiten ausgestattet sein, zu denen auch wohnraumähnliche Unterkünfte auf den oberen Decks gehören.

Airbnb und der Deutsche Tourismusverband fördern ländliche Tourismusprojekte in Deutschland mit insgesamt einer Million Euro. Bewerbungen für den Wettbewerb NaturMomente können bis zum 9. September 2026 eingereicht werden.

Eine Umfrage zeigt, dass deutsche Urlauber verstärkt geringere Nebenkostenbudgets für Verpflegung und Ausflüge an ihren Urlaubsorten einplanen. Während die Summen bis zu 500 Euro pro Person deutlich an Relevanz gewinnen, sinkt der Anteil höherer Budgets spürbar.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus sieht den internationalen Deutschlandtourismus trotz geopolitischer Unsicherheiten auf stabilem Kurs. Aktuelle Daten und Branchenumfragen deuten laut DZT auf eine anhaltende Nachfrage in wichtigen Auslandsmärkten hin.

Ist das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern zu teuer geworden? Immer mehr Urlauber sind einer Umfrage zufolge unzufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Start ins Tourismusjahr 2026 ist trotzdem vielversprechend ausgefallen.