Zweite Runde beim Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusdestinationen

| Tourismus Tourismus

Ihre Nachhaltigkeitsbestrebungen im Tourismus können Destinationen in ganz Deutschland seit dem 1. Oktober auf den Prüfstand stellen lassen. Der Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusdestinationen 2022/23 wird bereits zum dritten Mal gemeinsam vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz, vom Bundesamt für Naturschutz und vom Deutschen Tourismusverband (DTV) ausgelobt.

Nun stehen die Teilnehmer der zweiten Wettbewerbsphase fest: Aus 44 Bewerbungen wurden die 22 überzeugendsten Bewerbungen nominiert, die als Starter- bzw. Fortgeschrittene Destinationen im Bereich Nachhaltigkeit in die nächste Runde gehen. Sie werden im Januar ihre Nachhaltigkeitsleistungen in den Dimensionen Ökologie, Ökonomie, Soziales, Management und in einem selbst gewählten Schwerpunktthema präsentieren.  

Als Starterdestinationen überzeugten mit ihren ersten Nachhaltigkeitsprojekten:

  • Bremerhaven - Erlebnis Bremerhaven - Gesellschaft für Touristik, Marketing und Veranstaltungen mbH
  • Karlsruhe - KTG Karlsruhe Tourismus GmbH
  • Koblenz – Koblenz-Touristik GmbH
  • Leipzig Region – Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
  • Oberstdorf - Kurbetriebe Oberstdorf
  • Reiseregion Spreewald - Tourismusverband Spreewald e.V.
  • Spessart - Spessart Tourismus und Marketing GmbH
  • Tourismusregion Stuttgart - Stuttgart-Marketing GmbH & Regio Stuttgart Marketing- und Tourismus GmbH
  • Vorpommern - Tourismusverband Vorpommern e.V.
  • Wangerland - Wangerland Touristik GmbH

Mit bereits umgesetzten Nachhaltigkeitsmaßnahmen haben sich als Fortgeschrittene Destination für die zweite Wettbewerbsstufe qualifiziert:

  • Allgäu - Allgäu GmbH
  • Berlin - Berlin Tourismus & Kongress GmbH
  • Biosphäre Bliesgau - Saarpfalz-Touristik
  • ECHT BODENSEE - Deutsche Bodensee Tourismus GmbH
  • Hamburg - Hamburg Tourismus GmbH
  • Nordeifel - Nordeifel Tourismus GmbH
  • Nördlicher Schwarzwald - Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald
  • Ostseefjord Schlei - Ostseefjord Schlei GmbH
  • Rhön - Rhön GmbH - Gesellschaft für Tourismus und Markenmanagement
  • Sächsische Schweiz - Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V.
  • Uckermark - tmu Tourismus Marketing Uckermark GmbH
  • Urlaubsregion Deutsche Weinstraße - Südliche Weinstraße e.V. / Deutsche Weinstraße e.V. – Mittelhaardt

DTV-Geschäftsführer Norbert Kunz: „Herzliche Glückwünsche an die Bewerber, die nun in die zweite Wettbewerbsphase starten. Ich beglückwünsche darüber hinaus alle Destinationen, die sich am Wettbewerb beteiligt haben. Jede einzelne Bewerbung zeigt: Nachhaltigkeit ist ein Thema, das die Destinationen in Deutschland ernst nehmen und in dem sie mit vielen Maßnahmen und Konzepten neue Maßstäbe im Tourismus setzen. Das ist ein tolles Ergebnis.“

Alle am Wettbewerb teilnehmenden Destinationen erhalten nun eine zusammenfassende Analyse ihrer Stärken und Schwächen im Bereich Nachhaltigkeit und profitieren von den Vernetzungsmöglichkeiten der Wettbewerbsplattform. Am 17. Januar 2023 findet auf der CMT in Stuttgart zudem die nächste Vernetzungsveranstaltung statt.

Wie geht es aber weiter für die Bewerber in der zweiten Stufe? Aus den Wettbewerbsbeiträgen der zweiten Wettbewerbsphase werden die Finalisten mit der höchsten Gesamtbewertung nominiert. Im Frühjahr 2023 besucht eine Jury aus Expertinnen und Experten diese nominierten Destinationen und macht sich vor Ort ein Bild von den Nachhaltigkeitsmaßnahmen.

Die Sieger werden schließlich am 21. Juni 2023 in Berlin in einer öffentlichen Preisverleihung im Bundesumweltministerium ausgezeichnet.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ist das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern zu teuer geworden? Immer mehr Urlauber sind einer Umfrage zufolge unzufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Start ins Tourismusjahr 2026 ist trotzdem vielversprechend ausgefallen.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass sieben von zehn Österreichern trotz wirtschaftlicher Unsicherheit eine Sommerreise planen. Die gestiegenen Lebenshaltungskosten führen jedoch zu reduzierten Budgets, vermehrten Urlauben im Inland und einer sensibleren Sicherheitsplanung.

Seit seiner Eröffnung 1992 fehlt dem Münchner Flughafen ein Fernbahnhof. Die Hoffnungen auf eine Behelfslösung haben sich zerschlagen. Eine Prüfung ergab, dass ICE-Züge nicht auf der bestehenden Trasse für S-Bahnen und Regionalzüge fahren können.

Der Reiseveranstalter Dertour verzeichnet für den Sommer 2026 eine starke Reiselust der Deutschen bei stabilen Preisen trotz gestiegener Kerosinkosten. Neben frühzeitigen Buchungen für klassische Sonnenziele und Fernreisen gewinnt das Last-Minute-Segment an Dynamik.

Eine Cover-Analyse zeigt die beliebtesten Urlaubsregionen deutscher Fachredaktionen über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass gedruckte Reisemagazine verstärkt auf naturnahe Rückzugsorte und Bergregionen abseits des Massentourismus setzen.

Das Städtische Klinikum Wolfenbüttel rät Allergikern mit Anaphylaxie-Risiko zur Mitnahme eines ärztlich verordneten Notfallsets im Reisegepäck. Für den Transport von Adrenalin im Flugzeughandgepäck ist eine mehrsprachige ärztliche Bescheinigung erforderlich.

Die DDR-Marineplattform Ostervilm vor Rügen wurde an ein österreichisches Fertighausunternehmen versteigert. Die neuen Eigentümer planen den Umbau der maroden Ostsee-Station zu einem exklusiven, ökologischen Hotel- und Veranstaltungsort.

Eine Untersuchung von Klarna belegt einen deutlichen Wandel im deutschen Urlaubsverhalten hin zu häufigeren und kürzeren Reisen im Jahr 2026. Dies bringt veränderte Anforderungen an die kontinuierliche Finanzplanung und das persönliche Reisebudget mit sich.

Millionen Fans werden zur Fußball-WM in Nordamerika erwartet. Die USA rechnen mit dem bestbesuchten Turnier der Geschichte. Für die Gastgeber geht es um weit mehr als Sport.

Fünf deutsche Gemeinden von den Alpen bis zur Ostsee bewerben sich bei der Welttourismusorganisation um die Auszeichnung als beste Tourismusdörfer der Welt. Die Orte folgen auf die Vorjahressieger Bad Hindelang und Schiltach.