120.000 Euro: Geld aus der Karibik für den Oligarchen-Koch

| War noch was…? War noch was…?

Der russische Oligarch Alischer Usmanow steht derzeit im Fokus der deutschen Geldwäsche-Behörde. Der Grund: Er soll seinem Privatkoch 10.000 Euro im Monat an Gehalt gezahlt haben. Das Geld soll über eine Firma auf den Britischen Jungferninseln geflossen sein.

Der Milliardär Alischer Usmanow besitzt u.a. Villen am Tegernsee, in Italien und in England sowie eine 600 Millionen Euro teure Yacht in Hamburg. Diese ist derzeit wegen der Sanktionen festgesetzt. Auf seinen Reisen um die Welt begleitete ihn stets sein italienischer Privatkoch mit Wohnsitz in Essen. Wie die Süddeutsche Zeitung nun bei Recherchen herausgefunden hat, wurde dieser über eine Firma in der Karibik bezahlt.

Die deutsche Geldwäsche-Behörde hatte in den vergangenen Jahren Dutzende Verdachtsmeldungen der Geldwäsche erhalten. Dennoch sei es bisher nicht zur Anklage gekommen, berichtet die SZ.

Usmanows Sprecher bestreitet unterdessen die Vorwürfe auf Anfrage der Zeitung. Die Anschuldigungen der Geldwäsche seien „in hohem Maße diffamierend“. Usmanow habe nichts Illegales getan, so der Sprecher.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Er führte das Team, das die Kinder der Hamburger Unternehmerin Christina Block aus Dänemark entführt haben soll. Im Prozess gegen die 52-Jährige sagt der israelische Unternehmer erneut als Zeuge aus.

Binnen weniger Tage werden zwei Restaurants Ziel von Reizstoff-Attacken - in verschiedenen Stadtteilen. Nun prüft die Polizei einen möglichen Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen.

Die AfD hat erneut Hotel-Probleme und muss deshalb die Klausurtagung ihrer Bundestagsfraktion verschieben. Das für Februar geplante Strategietreffen der AfD-Bundestagsabgeordneten kann nun erst im zweiten Quartal stattfinden. Ein Ort steht noch nicht fest.

Ist es angemessen, in Kriegs- und Krisensituationen viel Zeit auf gutes Essen zu verwenden? Ja, sagt TV-Koch Tom Franz aus Israel. Gerade dann erfülle Kochen eine wichtige Funktion.

Ein neues Serienprojekt soll die Geschichte eines Israelis und eines Palästinensers erzählen, die in Berlin zusammen ein Restaurant eröffnen. Inspiriert ist der Stoff von den befreundeten Machern des Restaurants «Kanaan» in Prenzlauer Berg.

Nach einer Wanderung in den oberbayerischen Bergen am Spitzingsee finden Gäste eines Hotels ihre Autos ramponiert vor. Waren Kühe die Täter? Ein Fall für die Justiz. Wie ging es vor Gericht aus?

Doris White, George Blue oder John Black: Im Luxushotel der Familie Block haben die mutmaßlichen Entführer unter fiktiven Farben-Namen gewohnt. Das berichtete ein früherer Angestellter, der am Empfang arbeitete, als Zeuge am 29. Prozesstag vor dem Landgericht Hamburg. Es ging auch um die verursachten Kosten.

Der Waldgasthof Buchenhain im Süden von München sorgt derzeit mit einer ungewöhnlichen Aktion für internationales Aufsehen. Inhaber Stefan Kastner beliefert seinen Nachbarn, den FC-Bayern-Stürmer Harry Kane, nach jedem erzielten Treffer mit einem kostenlosen Schnitzel.

Die Haft soll sicherstellen, dass die Ermittlungen ordnungsgemäß durchgeführt werden können, sagt das Gericht. Was der Barbesitzer tun muss, um wieder auf freien Fuß zu kommen.

In Celle in Niedersachsen ist am Sonntagabend ein Streit eskaliert. Nach Angaben der Polizei führte die Beschädigung eines rund zwei Meter hohen Schneemannes zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Passanten und Restaurantmitarbeitern.