120.000 Euro: Geld aus der Karibik für den Oligarchen-Koch

| War noch was…? War noch was…?

Der russische Oligarch Alischer Usmanow steht derzeit im Fokus der deutschen Geldwäsche-Behörde. Der Grund: Er soll seinem Privatkoch 10.000 Euro im Monat an Gehalt gezahlt haben. Das Geld soll über eine Firma auf den Britischen Jungferninseln geflossen sein.

Der Milliardär Alischer Usmanow besitzt u.a. Villen am Tegernsee, in Italien und in England sowie eine 600 Millionen Euro teure Yacht in Hamburg. Diese ist derzeit wegen der Sanktionen festgesetzt. Auf seinen Reisen um die Welt begleitete ihn stets sein italienischer Privatkoch mit Wohnsitz in Essen. Wie die Süddeutsche Zeitung nun bei Recherchen herausgefunden hat, wurde dieser über eine Firma in der Karibik bezahlt.

Die deutsche Geldwäsche-Behörde hatte in den vergangenen Jahren Dutzende Verdachtsmeldungen der Geldwäsche erhalten. Dennoch sei es bisher nicht zur Anklage gekommen, berichtet die SZ.

Usmanows Sprecher bestreitet unterdessen die Vorwürfe auf Anfrage der Zeitung. Die Anschuldigungen der Geldwäsche seien „in hohem Maße diffamierend“. Usmanow habe nichts Illegales getan, so der Sprecher.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

13 Menschen sind bei einem Kellerbrand in einem Hotel in Asendorf (Landkreis Harburg) leicht verletzt worden. Sie kamen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte.

Der bekannte Gastronom Michael Käfer betrauert, dass es das München der 80er Jahre nicht mehr gibt. Er nennt auch die Gründe, warum sich die Stadt aus seiner Sicht verändert hat.

Alkoholflaschen auf dem Schreibtisch, fiese Hinterlassenschaften im Bad: Die Kaulitz-Zwillinge berichten von einer ausgeuferten Aftershow-Party im Europa-Park. War es wirklich so schlimm?

Vor knapp einer Woche bricht in einem Hotel in Cochem ein Feuer aus. Jetzt hat die Polizei erste Ermittlungsergebnisse bekanntgegeben.

Eine aktuelle Untersuchung von Fit Reisen vergleicht die Taxipreise in den 80 größten deutschen Städten und offenbart enorme Preisunterschiede. Während Wiesbaden als günstigster Standort ermittelt wurde, zahlen Fahrgäste in Moers und Erfurt bundesweit die höchsten Tarife.

Ein 53 Jahre alter Mann hat am Sonntagabend ein Restaurant in der Bühlertalstraße in Bühl verlassen, ohne seine Rechnung zu begleichen. Nach Angaben der Polizei verfolgte ein Mitarbeiter des Restaurants den Mann bis zum Stadtpark und brachte ihn zurück in das Lokal.

Ein Gastronom aus Neu-Ulm steht im Verdacht, Sozialkassen um mehr als eine Million Euro betrogen zu haben. Wie der Zoll auf seine Spur kam und welche Konsequenzen sich für den mutmaßlichen Betrüger ergeben.

Nach dem Brand mit 41 Todesopfern in der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana in den frühen Morgenstunden des 1. Januar wird nun auch der Gemeindepräsident vernommen. Worum es bei den Ermittlungen und den Vorwürfen geht.

1.200 Menschen im Bikini am Strand – auf Usedom soll ein Weltrekord fallen. Hinter der Aktion steht ein Fahrlehrer und passionierter Bademodensammler - unterstützt von einem Museum aus dem Südwesten.

Nach einem Brand in einem Wohn- und Geschäftsgebäude in Rahden in der Nacht zum 12. April 2026 ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft wegen schwerer Brandstiftung. Die Täter sollen mehrere Brände im Gebäude gelegt haben