Ämterstreit um Hotel in Königsbrunn

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Die geplante Errichtung eines Low-Budget-Hotels mit 68 Zimmern in Königsbrunn bei Augsburg wird trotz massiver Ablehnung durch den Bauausschuss voraussichtlich realisiert. Das Landratsamt hat angekündigt, das gemeindliche Einvernehmen notfalls zu ersetzen und die Genehmigung gegen den Willen der Stadt zu erteilen. Das berichtet die Schwab Münchner Allgemeine.

Das viergeschossige Hotel setzt auf ein schlankes Beherbergungskonzept für Geschäftsleute und Durchreisende: Online-Buchung, Check-in per Code, ohne klassische Rezeption oder Frühstücksraum.

Die kommunalen Bedenken

Die Stadtverwaltung lehnt das Vorhaben einstimmig ab. Kritikpunkte sind die unzureichende städtebauliche Einfügung neben dem Neo-Einkaufszentrum und die knappe Stellplatz-Situation.

Entscheidung durch die höhere Behörde

Das Landratsamt teilt die Vorbehalte der Stadt nicht. Die Behörde argumentiert, das spezielle Konzept mache das Hotel im Industriegebiet zulässig und stuft das Gebäude sowie die Lärmemissionen als akzeptabel ein.

Das Landratsamt hat der Stadt eine letzte Frist bis zum 30. September gesetzt. Es kündigte an, das Einvernehmen bei erneuter Ablehnung zu ersetzen, womit das Hotel ungeachtet des kommunalen Widerstands gebaut werden kann.


 

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