AfD-Fraktion verschiebt Klausur wegen Hotel-Problem

| War noch was…? War noch was…?

Die AfD hat erneut Hotel-Probleme und muss deshalb die Klausurtagung ihrer Bundestagsfraktion verschieben. Ein Fraktionssprecher bestätigte einen «Bild»-Bericht, wonach das für Februar geplante Strategietreffen der AfD-Bundestagsabgeordneten nun erst im zweiten Quartal stattfinden kann. Ein Ort stehe noch nicht fest. 

«Bild» zufolge hatte das gebuchte Hotel Tagungsräume und Unterkünfte storniert. Grund sei der «erforderliche Sicherheitsaufwand für die Veranstaltung», wird ein Fraktionssprecher zitiert. Wo die Tagung stattfinden sollte, ist öffentlich nicht bekannt. 

Immer wieder Probleme bei der Raumfindung

Die AfD hat immer wieder Probleme, bei der Suche nach Veranstaltungsräumen. Vor Parteitagen und anderen Versammlungen kam es in der Vergangenheit zu juristischen Auseinandersetzungen, weil Kommunen diese in ihren Stadt- oder Messehallen verhindern wollten.

Auch mit Unterkünften wurde es schon schwierig. So stand etwa der AfD-Bundesvorstand im November kurz vor der Gründung der neuen Jugendorganisation der Partei in Gießen wegen einer kurzfristigen Kündigung ohne Hotel und Caterer da. 

Strategie- und Richtungsbestimmung

Bei Klausurtagungen legen Parteien und Fraktionen oft zum Jahresauftakt ihre Strategie für die kommenden Monate fest und versuchen dabei auch medienwirksam Themen zu setzen, wie etwa die CSU-Bundestagsabgeordneten bei ihrem traditionellen Treffen in Seeon. Klausuren der AfD verlaufen in der Regel weniger presseöffentlich. 

Bei dem nun verschobenen Treffen der Bundestagsfraktion soll es unter anderem um das parteiintern umstrittene Thema Wehrpflicht gehen. Die Reaktivierung der Wehrpflicht steht zwar im AfD-Grundsatzprogramm und westlich orientierte Parteimitglieder wie der verteidigungspolitische Sprecher und frühere Bundeswehroffizier Rüdiger Lucassen wollen, dass die Bundestagsfraktion dafür auch offensiv eintritt. Dagegen haben sich aber ostdeutsche Landesverbände um Thüringens Parteirechtsaußen Björn Höcke gestellt, die das vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine aktuell ablehnen. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Ohne Coca-Cola gäbe es gar keinen Weihnachtsmann, behaupten manche. Warum sein Ursprung nichts mit dem US-Getränkehersteller zu tun hat und bei der Optik ein Pfälzer seine Finger im Spiel hatte.

Die aktuelle Mannschaft der Forschungsstation Neumayer III kann sich auf Hochrippe vom Rind mit Sauce béarnaise, Marktgemüse und Herzoginkartoffeln freuen. Das sagt der Koch, Thorben Koeppen, der ein Jahr lang auf Station gekocht und viele besondere Momente erlebt hat.

McDonald's hat einen mit KI hergestellten Reklamespot nach heftiger internationaler Kritik zurückgezogen. Der Spot erweckt den Eindruck, dass er in Amsterdam gedreht wurde. Doch in Wahrheit war er mit KI am Computer hergestellt worden.

Der mutmaßliche Chef der Entführer widerspricht als Zeuge zentralen Äußerungen von Christina Block. Er berichtet von einer Lagebesprechung und einem besonderen Teddy.

Die Mook-Gruppe, die hochwertige Restaurants wie Zenzakan, Ivory Club, Mon Amie Maxi und das M-Steakhouse betreibt, hatte es jüngst mit Gästen zu tun, die, ohne zu bezahlen, die Restaurants verließen. Da die Fahndung der Polizei ergebnislos blieb, nahmen die Gastronomen die Sache selbst in die Hand – mit Erfolg.

Fast fünf Monate nach Beginn des Block-Prozesses ist überraschend der mutmaßliche Kopf der Entführer als Zeuge beim Landgericht Hamburg erschienen. Für seine freiwillige Aussage sicherten ihm die Ermittlungsbehörden sicheres Geleit zu.

Der wegen Steuerhinterziehung und Insolvenzverschleppung verurteilte Star-Koch Alfons Schuhbeck bleibt weiter auf freiem Fuß. Grund sind eine Krebserkrankung des 76-Jährigen und notwendige Behandlungen außerhalb einer Justizvollzugsanstalt.

Im Hotel Le Méridien Hamburg hat die erste Weihnachtsfeier für obdachlose Menschen stattgefunden. Angesichts der positiven Rückmeldungen gibt es bereits Überlegungen für eine Fortsetzung.

Im andauernden Ermittlungsverfahren wegen der Entführung der Block-Kinder hat die Staatsanwaltschaft Hamburg zwei weitere Beschuldigte aus Israel vernommen. Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft in einem ähnlichen Schritt bereits den Chef einer israelischen Sicherheitsfirma befragt. Der Prozess wird am Mittwoch fortgesetzt

Die Compass Group Deutschland hat sich entschieden, in der Vorweihnachtszeit ein Zeichen der gesellschaftlichen Verantwortung zu setzen. Das Unternehmen unterstützte die Frankfurter Tafel mit einer Spende von 25.000 Euro anstelle der üblichen Weihnachtspräsente.