Alternative Nutzung: Riesige Cannabis-Plantage in leerstehendem Hotel entdeckt

| War noch was…? War noch was…?

Die Wiener Polizei hat auf der Sophienalpe eine professionell geführte Cannabis-Plantage in einem leerstehenden Hotel entdeckt. Medienberichten zufolge stießen die Beamte durch Zufall darauf. Wie die Polizei mitteilte, wurden im Hotel, das bereits seit Jahren ungenutzt ist, mehr als 1.400 Marihuana-Pflanzen in voller Blüte gefunden.

Die Polizei nahm noch an Ort und Stelle einen dortigen Arbeiter fest. Zudem wurde umfangreiche Ausstattung wie Lampen, Belüftung, Düngemittel und Elektronik sichergestellt. Die Plantage befand sich in gleich zehn der frühereren Hotelzimmer.

Aufgedeckt wurde das Ganze durch einen europäischen Haftbefehl gegen den Mieter des Hauses. Dieser hatte den Gebäudekomplex im vergangenen Sommer übernommen und wollte nach eigener Aussage nach der Corona-Pandemie wieder Gäste empfangen. 

Die tschechischen Behörden verdächtigen den Mieter jedoch, einer Drogenbande anzugehören und stellten einen Haftbefehl aus. Als dieser nun vollstreckt wurde, kam es zur Hausdurchsuchung, bei der die Plantage entdeckt wurde. Der 55-Jährige beteuerte jedoch seine Unschuld: Er habe das Gebäude weitervermietet und nicht mitbekommen, was der Untermieter dort mache. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach einem Polizeieinsatz in Leipzig ist Freibergs Oberbürgermeister abgetaucht. Auch eine Sondersitzung des Stadtrates bringt nicht mehr Klarheit. Das Rathaus ist im Krisenmodus.

Am Feiertag Nyepi steht die Urlaubsinsel still - auch für Touristen. Ein Mann aus der Schweiz ärgert sich im Internet über die Regeln. Dafür muss er nun ein Jahr ins Gefängnis.

Muss in einer Gießener Vereinsgaststätte Alkohol ausgeschenkt werden oder reicht ein alkoholfreies Angebot? Nun beschäftigt der Fall das Oberlandesgericht in Frankfurt.

In Deutschland kommen sie selten auf den Teller, in Frankreich gelten sie als Leckerbissen. Doch die Hitze hat auch den Schnecken zu schaffen gemacht. Drohen Engpässe beim Festtagsgericht?

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand. Unklar ist noch die Ursache.

Darf das Tagebuch der Angeklagten Christina Block verwertet werden? Über diese Frage wird im Landgericht Hamburg gestritten. Die Argumente der verschiedenen Parteien.

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen kommen bei einem Hotelbrand in Westbengalen Menschen ums Leben. Diesmal ist die Millionenstadt Kolkata betroffen.

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand.

Die Chefermittlerin im Fall Block hat ihre Zeugenaussage abgeschlossen. Nun können sich die Verteidiger dazu äußern. Mehrere Anwälte erheben Vorwürfe gegen Polizei und Staatsanwaltschaft.

Unbekannte haben in einem Hotel in Hamburg-Heimfeld einen Geldautomaten aufgebrochen und sind mit ihrer Beute geflüchtet. Sprengmittel kamen nach Erkenntnissen der Polizei nicht zum Einsatz.