Ausbeutung von Köchen – Zoll durchsucht Räumlichkeiten

| War noch was…? War noch was…?

Zoll und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen Ausbeutung von Arbeitskraft und Vorenthaltens von Arbeitsentgelt. Geschäfts- und Wohnräume in Hessen und dem Saarland wurden durchsucht.

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Frankfurt am Main hat heute im Auftrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main insgesamt sieben Wohn- und Geschäftsräume durchsucht. Rund 100 Einsatzkräfte waren an den Durchsuchungen in Frankfurt am Main sowie weiteren Objekten in Hessen und dem Saarland beteiligt. Dabei wurde umfangreiches Beweismaterial gesichert und Arbeitnehmer vernommen, unter anderem zur Feststellung weiterer mutmaßlicher Opfer von Arbeitsausbeutung.

Die mutmaßlichen Hauptbeschuldigten, vier Männer im Alter von 38 bis 53 Jahren, sollen als Verantwortliche einer Restaurantkette ausländische Spezialitätenköche unter prekären Arbeitsbedingungen beschäftigt und hierdurch gleichzeitig Sozialversicherungsbeiträge und Steuern vorenthalten und veruntreut bzw. hinterzogen haben. Einer der Hauptbeschuldigten befindet sich derzeit in einem gleichgelagerten Verfahren der Staatsanwaltschaft Hamburg in Untersuchungshaft. (Tageskarte berichtete)

Der bisher geschätzte Gesamtschaden für die Träger der Sozialversicherung beläuft sich auf rund 50.000 Euro. Zur dessen vorläufigen Sicherung erging durch das Gericht ein Vermögensarrest in gleicher Höhe. Dieser wurde im Zuge des Einsatzes durch Pfändungen vollstreckt. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main sowie der Finanzkontrolle Schwarzarbeit dauern an.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Block-Prozess hat eine mutmaßliche Entführerin aus Israel als Zeugin geschildert, dass ihr Team bei der Rückholaktion an Silvester 2023/24 eine ganz andere Reaktion der Kinder erwartet habe.

Christina Block wusste von der geplanten Rückholaktion ihrer Kinder nach Deutschland - so hat es eine mutmaßliche Entführerin vor Gericht ausgesagt. Sie widerspricht damit der Angeklagten.

Sie soll an der Entführung der Block-Kinder beteiligt gewesen sein und bekam als wichtige Zeugin sicheres Geleit: Die unter den Alias-Namen «Olga» oder «Doris White» bekannte Frau sagt nun weiter aus.

Wiesn-Chef Scharpf stellt klar: Der Kultsong bleibt! Warum «Skandal im Sperrbezirk» für ihn zur Münchner Musikgeschichte gehört – und was das mit alten Verboten zu tun hat.

Jahrelang stritten eine Urlauberin und ein italienisches Luxushotel über (k)ein Glas Leitungswasser zum Abendessen - jetzt hat Italiens oberstes Gericht dem juristischen Zank ein Ende gesetzt.

Die US-Strafverfolgungsbehörden haben Anklage gegen einen Mann erhoben, dem als Kopf einer proiranischen Terrorgruppierung die Beteiligung an dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München im März vorgeworfen wird.

Ihre Befragung wurde im Block-Prozess mit Spannung erwartet: Eine mutmaßliche Entführerin aus Israel, die sich in Hamburg Olga nannte, hat ihre Sicht geschildert. Tränen fließen.

Mehr als 20 Jahre lang liefen die Ermittlungen in einem Mordfall in Ostwestfalen ins Leere. Dann brachte moderne DNA-Technik einen Durchbruch. Für die Richter waren die Beweise eindeutig.

In Hamburg beginnt die mit Spannung erwartete Vernehmung einer wichtigen Zeugin aus Israel – sie soll an der Entführung beteiligt gewesen sein. Vor Gericht erzählt die Frau von der Vorgeschichte.

Nach einem Brand in einem Hotel am Mainzer Hauptbahnhof mussten 43 Menschen das Gebäude verlassen. Drei Personen wurden wegen leichter Rauchgasvergiftungen medizinisch versorgt. Wie lokale Medien berichten, handelt es sich bei dem betroffenen Gebäude um das Hotel Königshof .