„Bla Bla Bla Bla Bla“: Toilettenschild löst Sexismus-Debatte aus

| War noch was…? War noch was…?

Ein Toilettenschild im Kölner Brauhaus „Em Kölsche Boor“ am Eigelstein sorgt aktuell für großen Ärger. Wegen der Schriftzüge „Bla“, fürs Herrenklo und „Bla Bla Bla Bla Bla“, für die Damentoilette entbrannte eine öffentliche Sexismus-Debatte. Sogar die Kölner Gleichstellungsbeauftragte schaltete sich bereits ein.

Wie der Kölner „Express“ berichtet hatte Melanie Schwartz, die Chefin des Brauhauses, die Schilder selbst erst im letzten Jahr ausgewählt, nachdem das Restaurant umfangreich renoviert wurde. „Wir fanden das einen Gag, die Überspitzung eines Klischees – zum Schmunzeln“, so die Wirtin gegenüber der Zeitung.

Bettina Mötting Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Köln sieht das offenbar anders und bezeichnet die Schriftzüge auf den WC-Türen als „diskriminierend“. Es sei schade, dass sich Gastronom:innen heutzutage keine kreativeren Lösungen für den Toilettenbereich einfallen lassen und demnach auf altbekannte Klischees und Stereotype zurückgreifen würden, sagte die Gleichstellungsbeauftragte gegenüber dem Express. "Ich würde mir wünschen, dass sich die Gesellschaft allmählich von diesen platten Geschlechterklischees verabschiedet."


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder hat der Verteidiger der angeklagten Christina Block kritisiert, die Ermittlungen in dem Fall seien zu einseitig geführt worden. Die Staatsanwaltschaft sieht das anders.

Eine Hamburger Familie stirbt im Türkei-Urlaub nach einem Gift-Einsatz im Hotel gegen Bettwanzen. Im Prozess in Istanbul fordern Angehörige Gerechtigkeit – und klagen über fatale Fehler.

Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder wird die Hamburger Hauptermittlerin befragt. Einen Satz fand die Polizistin nach der Tat so wichtig, dass sie ihn direkt in ihr Merkbuch schrieb.

Ein Mann soll eine Frau und einen Mann in einem Hotel im Landkreis Biberach lebensgefährlich verletzt haben. Nach der Tat floh er. Die Ermittlungen laufen - zahlreiche Fragen sind offen.

In Großbritannien sind Medienberichten zufolge in den vergangenen Jahren mehrere Pubs mit dem Namen „Duke of York“ geschlossen, verkauft oder umbenannt worden. Darüber berichten unter anderem die Boulevardzeitungen „Daily Express“, „Daily Star“ sowie die deutsche „Bild“.

Nach dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München vor einer Woche prüfen die Ermittler ein mögliches Bekennervideo einer neuen proiranischen Gruppierung. Es war auf Social-Media-Kanälen verbreitet worden.

Ein Dreifach-Maßkrug, ein Riesenrad mit Schlag und ein Schreibfehler – die KI hat beim Maßkrug für das Münchner Frühlingsfest mitgewirkt - das sorgt nun für Gesprächsstoff auf der Mini-Wiesn.

Wenn der berufliche Abschied langsam naht, wird sogar ein Staatsoberhaupt leicht melancholisch. So erging es Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim 73. Bundespresseball im Hotel Adlon am Brandenburger Tor in Berlin.

Christina Block bestreitet, die Entführung ihrer Kinder beauftragt zu haben. Doch die Staatsanwaltschaft legt nun Überwachungsaufnahmen aus dem Hotel «Grand Elysée» vor, wo ein Treffen stattgefunden haben soll.

Giftiges Gas im Hotel, verzögerte Hilfe und fehlende Genehmigungen - sechs Angeklagte stehen nach dem Tod einer Hamburger Familie in Istanbul vor Gericht. Was über die Hintergründe bekannt ist.