Bochumer Kult-Kneipe schließt nach 149 Jahren

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Das Kneipensterben fordert ein neues Opfer. Diesmal muss das Keglerheim in Bochum nach 149 Jahren seine Türen schließen. Es ist ein weiterer Rückschlag für die Kneipenszene im Ruhrgebiet, wo derzeit viele Traditionslokale schließen müssen.

Der Gastronom Paul Kleine führt die Kultkneipe an der Engelsburger Straße 82 in Eppendorf in fünfter Generation. Dass er die Kneipe schließen muss, hat vor allem gesundheitliche Gründe, wie er gegenüber „Der Westen“ verriet. Seit einem Riss der Achillessehne könne er nur noch schlecht laufen und in einer Kneipe müsse man gut zu Fuß sein.

Auch seine Frau Sigrid, die seit 30 Jahren gemeinsam mit ihm hinter dem Tresen steht, sei „nicht mehr so fit“. Außerdem denkt der Gastronom an seine Rente, in der er noch viel unternehmen möchte. Dennoch: „Es ist zwar auch schön, bald die Verantwortung loszusein, aber mein Herz weint schon.“

Wie es mit der Kultkneipe in Bochum-Eppendorf weitergehen wird, ist noch unklar. Ein Nachfolger für das Keglerheim gibt es noch nicht.


 

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