Brand im Pariser Hotel Bristol – mehrere Hundert Menschen evakuiert

| War noch was…? War noch was…?

[Foto: IMAGO / MAXPPP]

Im Pariser Luxushotel Bristol ist es am Mittwoch zu einem Brand gekommen. Mindestens 400 Menschen wurden in Sicherheit gebracht, wie die Feuerwehr mitteilte. Der Vorfall ereignete sich am Vormittag im Untergeschoss des Gebäudes.

Wie die Zeitung »Le Monde« berichtet, wurden zwei Personen leicht verletzt. Laut »Ouest-France« handelt es sich dabei um Angestellte, die versucht hatten, das Feuer zu löschen. Zunächst war von drei Verletzten die Rede gewesen, diese Zahl wurde im Verlauf des Einsatzes nach unten korrigiert.

Feuer offenbar in der Küche ausgebrochen

Nach Informationen mehrerer Medien entwickelte sich der Brand im Untergeschoss des Hotels. Wie »Le Parisien« berichtet, soll das Feuer in der Küche ausgebrochen sein. Bilder vom Einsatzort zeigten unter anderem Küchenpersonal außerhalb des Gebäudes.

Die Feuerwehr teilte mit, dass der Brand inzwischen unter Kontrolle sei. Wie die Zeitung »Le Figaro« berichtet, wurde das Hotel nach dem Vorfall wieder geöffnet, mit Ausnahme eines Restaurants.

Nach Angaben der Einsatzkräfte waren rund 100 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Polizei rief dazu auf, das betroffene Viertel während der Löscharbeiten zu meiden.

Hotel nahe dem Élysée-Palast

Das Hotel Bristol befindet sich in unmittelbarer Nähe des Élysée-Palasts. Das Haus gehört dem deutschen Oetker-Konzern.

Medienberichten zufolge nutzte die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel das Hotel regelmäßig bei Aufenthalten in Paris.

Weitere Angaben zu möglichen Schäden am Gebäude oder zur Ursache des Feuers lagen zunächst nicht vor.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand.

Die Chefermittlerin im Fall Block hat ihre Zeugenaussage abgeschlossen. Nun können sich die Verteidiger dazu äußern. Mehrere Anwälte erheben Vorwürfe gegen Polizei und Staatsanwaltschaft.

Unbekannte haben in einem Hotel in Hamburg-Heimfeld einen Geldautomaten aufgebrochen und sind mit ihrer Beute geflüchtet. Sprengmittel kamen nach Erkenntnissen der Polizei nicht zum Einsatz.

Zu viele Fische, zu wenig Licht: Nach einer Bürgerbeschwerde nimmt die Veterinärbehörde ein Aquarium im Gastraum eines Karlsruher Lokals unter die Lupe – und stellt dabei gleich mehrere Verstöße fest.

Freibergs Oberbürgermeister Preißler wird vorgeworfen, vor kurzem in einem Leipziger Hotel randaliert und Gegenstände aus dem Fenster geworfen zu haben. Nun wurde offiziell ein Disziplinarverfahren eröffnet.

In Peking sollen Essenskuriere künftig weniger unter Zeitdruck stehen. Wartezeiten an roten Ampeln werden aus der Lieferzeit herausgerechnet. Zudem sollen schlechtes Wetter und schwierige Verkehrsverhältnisse stärker berücksichtigt werden.

Eine Weltreise per Kreuzfahrtschiff wollte ein Paar auch im FKK-Bereich genießen. Die beiden wurden aber von der Größe und Ausstattung enttäuscht und forderten Geld zurück. Nun entschied ein Gericht.

In einem Restaurant in Rottenburg am Neckar soll ein 31-jähriger Gast den Betreiber geschlagen und anschließend auch Polizisten angegriffen haben. Die Einsatzkräfte brachten den Mann schließlich in eine Fachklinik.

Wie viele Schläge braucht Münchens neuer OB beim legendären Wiesn-Anstich? Dominik Krause hat wie seine Vorgänger ein Anzapftraining absolviert - und sagt, warum das vor dem Auftritt wichtig ist.

Für den Mord an seinem ehemaligen Chef ist ein 29-Jähriger zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Mann hatte im Oktober vergangenen Jahres den 50 Jahre alten Gastwirt in dessen Lokal in Rheinfelden mit einem Hammer getötet.