Chinesische Restaurants in Taiwan sollen Zugehörigkeit zu China beweisen

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Die politische Situation zwischen China und Taiwan spitzt sich immer weiter zu. China erhebt Ansprüche auf den Inselstaat und nun mischt sich auch eine Ministeriumssprecherin in Peking in den Konflikt ein. Ihre These: Weil es in Taiwan chinesische Restaurants gibt, muss Taiwan zwangsläufig zu China gehören.

Diese Erklärung lieferte zumindest Hua Chunying, eine ranghohe Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Zum Beweis lieferte sie eine Karte der taiwanischen Hauptstadt Taipeh, auf der sie über hundert Restaurants mit der klassischen Küche der chinesischen Provinzen Shandong und Shanxi gefunden haben will. Außerdem schrieb sie: „Gaumen betrügen nicht. #Taiwan ist immer ein Teil von China gewesen. Das lange verlorene Kind wird eines Tages heimkehren.“

Im Netz hagelte es für ihre These viel Kritik und Spott. Wie Spiegel berichtet, soll der Twitter-Nutzer "@plasticreceiver" ihr geantwortet haben, dass es allein in Peking 17 McDonalds-Filialen, 18 KFCs, 19 Burger Kings und 19 Starbucks gäbe. „Gaumen lügen nicht. #China war schon immer ein Teil Amerikas“, kontert er der Ministeriumssprecherin.


 

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