Christina Block bekräftigt ihre Unschuld

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Nach der Vernehmung des mutmaßlichen Kopfs der Entführer der Block-Kinder in der Silvesternacht 2023/24 hat die angeklagte Mutter, Christina Block, ihre Unschuld vor Gericht betont. Eine überhastete Aktion wie Silvester hätte sie nie in Auftrag gegeben, sagte die 52-Jährige in einer Erklärung vor der Strafkammer. «Ich wäre zum Schutz meiner Kinder dabei gewesen.»

Die damals 10 und 13 Jahre alten Kinder waren in der Silvesternacht 2023/24 vom Wohnort ihres Vaters in Dänemark entführt und zu ihr nach Deutschland gebracht worden. Die Tochter des Gründers der Steakhaus-Kette «Block House», Eugen Block, soll die Rückholaktion laut Staatsanwaltschaft in Auftrag gegeben zu haben. 

An drei Verhandlungstagen im Dezember war der Geschäftsführer eines israelischen Sicherheitsunternehmens als Zeuge befragt worden. Der 68-Jährige soll die Entführung organisiert und durchgeführt haben. Er gehört aber nicht zu den insgesamt sieben Angeklagten im aktuellen Prozess. 

In seiner Befragung hatte er über ein Treffen mit der Mutter kurz vor der Tat berichtet. Sein gesamtes Team sei aus Israel nach Hamburg gereist und habe sich im familieneigenen Hotel «Grand Elysée» mit Christina Block getroffen. Sie habe dem Team dafür gedankt, dass es gekommen sei, um die Kinder zu retten. Er habe es so verstanden, dass er im Namen der Familie handele. (dpa)


 

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