Davos: Hotel bucht Einheimische als Gäste ein, um bewirten zu dürfen

| War noch was…? War noch was…?

Ein Hotel in Davos hat gegen die Corona-Auflagen verstoßen und einheimische Gäste im Hotel-Restaurant bewirtet. Dort dürfen aktuell jedoch nur Hotelgäste speisen. Zu diesem Zweck, wurden die Ansässigen kurz als Hotelgäste geführt, die nach dem Essen wieder stornierten.

Ein Hotel in Davos hat gegen die Corona-Auflagen verstoßen und einheimische Gäste im Hotel-Restaurant bewirtet. Dort dürfen aktuell jedoch nur Hotelgäste speisen. Wie nau.ch schreibt, habe das Hotel die Einheimischen als Hotelgäste gelistet und die Reservierung nach dem Essen wieder gelöscht. Der Tourismusdirektor der Region spricht von einem Unding gegenüber den restlichen Hotelbetrieben.


 

Der Verstoß flog auf, weil die Kantonspolizei Graubünden im Auftrag der Gemeinde Davos Kontrollen durchgeführt hatte. Dabei waren die falschen Reservierungen offenbar nicht der einzige Verstoß des Hotels. In einer Mitteilung schreibt die Gemeinde Davos: „Die Überprüfung zeigte nicht nur, dass die Abstandsregeln zwischen den Tischen bei Weitem nicht eingehalten wurden. Sondern es wurden auch zu viele Personen in den Räumlichkeiten gezählt.“

Bei Reto Branschi, dem Tourismusdirektor von Davos GR sowie der Gemeinde kommen die Verstöße nicht gut an. Die Regel-Umgehung sei nicht nur ein Sicherheitsproblem. Sondern auch gegenüber den restlichen Hotelbetrieben ein Unding, sagten sie gegenüber nau.ch.  Man werde bei weiterer Missachtung der Vorgaben energisch einschreiten. Zur Not sogar mit Betriebsschließungen, erklärte der Krisenstab der Gemeinde. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

13 Menschen sind bei einem Kellerbrand in einem Hotel in Asendorf (Landkreis Harburg) leicht verletzt worden. Sie kamen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte.

Der bekannte Gastronom Michael Käfer betrauert, dass es das München der 80er Jahre nicht mehr gibt. Er nennt auch die Gründe, warum sich die Stadt aus seiner Sicht verändert hat.

Alkoholflaschen auf dem Schreibtisch, fiese Hinterlassenschaften im Bad: Die Kaulitz-Zwillinge berichten von einer ausgeuferten Aftershow-Party im Europa-Park. War es wirklich so schlimm?

Vor knapp einer Woche bricht in einem Hotel in Cochem ein Feuer aus. Jetzt hat die Polizei erste Ermittlungsergebnisse bekanntgegeben.

Eine aktuelle Untersuchung von Fit Reisen vergleicht die Taxipreise in den 80 größten deutschen Städten und offenbart enorme Preisunterschiede. Während Wiesbaden als günstigster Standort ermittelt wurde, zahlen Fahrgäste in Moers und Erfurt bundesweit die höchsten Tarife.

Ein 53 Jahre alter Mann hat am Sonntagabend ein Restaurant in der Bühlertalstraße in Bühl verlassen, ohne seine Rechnung zu begleichen. Nach Angaben der Polizei verfolgte ein Mitarbeiter des Restaurants den Mann bis zum Stadtpark und brachte ihn zurück in das Lokal.

Ein Gastronom aus Neu-Ulm steht im Verdacht, Sozialkassen um mehr als eine Million Euro betrogen zu haben. Wie der Zoll auf seine Spur kam und welche Konsequenzen sich für den mutmaßlichen Betrüger ergeben.

Nach dem Brand mit 41 Todesopfern in der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana in den frühen Morgenstunden des 1. Januar wird nun auch der Gemeindepräsident vernommen. Worum es bei den Ermittlungen und den Vorwürfen geht.

1.200 Menschen im Bikini am Strand – auf Usedom soll ein Weltrekord fallen. Hinter der Aktion steht ein Fahrlehrer und passionierter Bademodensammler - unterstützt von einem Museum aus dem Südwesten.

Nach einem Brand in einem Wohn- und Geschäftsgebäude in Rahden in der Nacht zum 12. April 2026 ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft wegen schwerer Brandstiftung. Die Täter sollen mehrere Brände im Gebäude gelegt haben