«Dial-a-Pint»: Irischer Pub liefert gezapftes Bier an die Haustür

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Lust auf Bier vom Fass, aber die Kneipe ist dicht? In Dublin ist das kein Problem. Ein Pub-Betreiber in der irischen Hauptstadt hat in der Corona-Krise auf die Belieferung seiner Kunden umgestellt. Pub-Besitzer Mark Grainger trifft mit seinem «Dial-a-Pint»-Konzept (Bestell' ein Pint) offenbar einen Nerv. Täglich erreichen ihn 50 bis 60 Bestellungen, am Wochenendtagen sind es rund 100, wie er der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag sagte. Der Dienst werde von seinen Kunden «sehr geschätzt», so Grainger.

Und das, obwohl die Preise Oktoberfest-Niveau haben: Das Pint kostet 6 Euro, dazu kommen 3 Euro Liefergebühr und 2 Euro Pfand. Mit den Bestellungen macht der Wirt des Familienbetriebs «Graingers Hanlons Corner» nach eigenen Angaben rund ein Viertel seines normalen Umsatzes wett. Die irische Regierung hatte Mitte März die Schließung von Pubs und Bars angeordnet. Mit einer Öffnung wird frühestens Ende Juni gerechnet.
 


 

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