„Die brauchen Hilfe“: Jürgen Grosch ärgert sich über „Letzte Generation“

| War noch was…? War noch was…?

Die Aktionen der „Letzten Generation“ sorgen auf der Nordseeinsel Sylt derzeit für Diskussionen. Zuletzt gruben die Klima-Aktivisten den Golfplatz neben dem Budersand-Luxushotel um. (Tageskarte berichtete) Gastronom Jürgen Gosch blieb bislang zwar von den Aktionen verschont, dennoch ärgert er sich und findet harte Worte.

Im Interview mit t-online machte sich Gosch seinem Ärger Luft. „Die haben sich jetzt genug ausgetobt und brauchen Hilfe. Das ist genauso, wie wenn ich krank bin, dann brauche ich auch einen Arzt. Jemand mit Menschenverstand macht so was nicht. Das ist einfach ein Schritt zu weit“, urteilte der Gastronom über die „Letzte Generation“. Er könne zwar verstehen, worum es den Aktivisten geht, aber die Art und Weise des Protestes geht ihm zu weit.

„So erreichen sie auf jeden Fall nichts, sondern richten nur Schaden an. Mit Gewalt kommen sie nicht weiter“, so Jürgen Gosch gegenüber t-online. Man könne ja auch friedlich demonstrieren.

Obwohl für den Gastronomen die aktuelle Saison zufriedenstellend läuft, gibt er im Interview zu, dass auch er sich Sorgen über die „Letzte Generation“ mache. Dennoch zeigt er sich im Interview mit t-online gelassen. „Wenn die sich bei mir anketten wollen, sollen sie es ruhig machen. Das ist dann ihr Problem. In meinen Augen brauchen die Hilfe, sonst machen sie weiter.“ 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein Kunde beschwert sich über ein zu leichtes halbes Brot. Das hat teure Folgen für den Bäckermeister. Jetzt muss jede Scheibe gewogen werden. Macht die Regelung die Kunden glücklich?

Etliche Menschen klagten in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Probleme. Zahlreiche Rettungskräfte rückten an. Mittlerweile ist die Ursache für die Beschwerden bekannt.

Für das Hotel Palace in Luzern war ein angebliches Verkaufsinserat über 275 Millionen Euro aufgetaucht. Das Hotelmanagement dementierte einen Verkauf und bezeichnet das Angebot als vollständig erfunden.

Warum für eine besondere Kelterei in Erfurt nun offiziell göttlicher Segen erbeten wurde – und das gleich auch noch auf ökumenischem Wege.

Berlin erreicht im internationalen Work from Anywhere Index der International Workplace Group den 30. Platz und ist damit die einzige deutsche Stadt in der Top 50. Bangkok führt das weltweite Ranking vor Tokio und Barcelona an.

In der Bamberger Altstadt ist ein Auto in ein Haus gekracht und hat dabei die Außenwand durchbrochen. Wie Augenzeugen vor Ort einer dpa-Reporterin schilderten, fuhr der Wagen zunächst durch den Außenbereich einer Gaststätte

Eigentlich wollen sie in die Berge fahren, doch als bei einer Pause ihre geliebte Katze davonläuft, schmeißt eine Familie ihre Pläne über den Haufen. Nun heißt es Autobahn statt Gipfelkreuz.

Nach einem Polizeieinsatz in Leipzig ist Freibergs Oberbürgermeister abgetaucht. Auch eine Sondersitzung des Stadtrates bringt nicht mehr Klarheit. Das Rathaus ist im Krisenmodus.

Am Feiertag Nyepi steht die Urlaubsinsel still - auch für Touristen. Ein Mann aus der Schweiz ärgert sich im Internet über die Regeln. Dafür muss er nun ein Jahr ins Gefängnis.

Muss in einer Gießener Vereinsgaststätte Alkohol ausgeschenkt werden oder reicht ein alkoholfreies Angebot? Nun beschäftigt der Fall das Oberlandesgericht in Frankfurt.