Drogen-Kuriere tarnen sich als Lieferdienst

| War noch was…? War noch was…?

Berlins Drogen-Dealer haben anscheinend alternative Vertriebswege gewählt, um den Fahndern zu entkommen, und tarnen sich immer häufiger als Mitarbeiter von Lieferdiensten. Wie die BZ berichtet, habe die Polizei bereits mehrfach Drogen in den Taschen legaler Kurierdienste gefunden.

Einige Dealer trugen demnach Teile der offiziellen Kurier-Kleidung oder hatten Aufkleber der Lieferunternehmen an ihren Fahrzeugen, um ihre eigentlichen Absichten zu verbergen. Man habe das neue Dealer-Verhalten aber genauso im Blick wie das der Koks-Taxi-Dealer, erklärte ein Fahnder der Zeitung. „Sicher kann sich keiner von denen fühlen.“

Es bleibt unklar, wie die Kriminellen an die offizielle Ausrüstung der Lieferdienste wie Wolt oder Lieferando gelangt sind, denn die betroffenen Täter hüllen sich in Schweigen. Laut Bericht muss man davon ausgehen, dass die Ausrüstungen heimlich besorgt wurden.

Die Lieferdienste Lieferando und Wolt sind sich dieser Problematik nicht bewusst. Die Sprecher beider Unternehmen betonten, dass die Arbeitskleidung bei Kündigung zurückgegeben und Verluste gemeldet werden müssen. Obwohl Wolt die Ausrüstung bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses zurückfordert, gab Unternehmenssprecher Fabio Adlassnigg gegenüber der Zeitung zu, dass gelegentlich Nicht-Wolt-Kuriere die Arbeitskleidung in der Öffentlichkeit tragen. Diese Kuriere gehören oft zu anderen Zustelldiensten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der FC Bayern München verbleibt vor dem Heimspiel gegen Paris Saint-Germain in seinem Stammhotel in Unterschleißheim. Der französische Meister weicht nach Medienberichten auf eine Unterkunft am Schwabinger Tor aus.

Blumen für Christina Block, dann beginnt wieder der Prozessalltag. Wie bewerten Verteidiger und Nebenklage die Aussage eines mutmaßlichen Fahrers bei der Entführung der Kinder?

Nach der Befragung eines mutmaßlichen Fahrers bei der Entführung der Block-Kinder haben Verteidigung und Nebenklage diese Zeugenaussage ganz unterschiedlich bewertet. Es gebe zahlreiche Widersprüche, sagte der Anwalt der Angeklagten Christina Block.

Schlaftourismus boomt weltweit. Statt mit Action oder Sightseeing locken immer mehr Hotels mit erholsamen Nächten bis hin zu medizinischen Schlaf-Retreats. Je erholsamer die Nächte, desto schöner der Urlaub: Die Erfolgsformel ist simpel. Die Zielgruppe ist riesig.

Für unzählige Frauen in Ägypten sind Reisen allein völlig normal. Als eine Journalistin trotzdem kein Hotelzimmer allein buchen kann, zieht sie vor Gericht - und hat schließlich Erfolg.

Vom Handwerker-Ausweichquartier zu einem der berühmtesten Vergnügungsviertel der Welt: Die Hamburger Reeperbahn hat in 400 Jahren einiges an Wandel erlebt. Grund genug, sich dafür zu feiern.

Nach dem tödlichen Vorfall mit einer vergifteten Champagnerflasche hat das Landgericht Weiden den Angeklagten freigesprochen. Die Beweislage reichte der Strafkammer für eine Verurteilung nicht aus.

Unbekannte haben in München ein israelisches Restaurant angegriffen. Die Polizei verspricht nun eine Belohnung von 5.000 Euro für entscheidende Zeugenhinweise – und geht einer neuen Spur nach.

Bei einem Brand in einem Schnellrestaurant in Ludwigsburg sind fünf Menschen leicht verletzt worden. Angestautes Fett in der Dunstabzugshaube sei in Brand geraten, teilte die Polizei mit.

In einem Hotel in München-Neuperlach sind rund 200 Gäste wegen eines Brandes evakuiert worden. Ein Mann wurde laut Polizei leicht verletzt, das Feuer konnte schnell gelöscht werden.