Ekelrezepte: Künstliche Intelligenz schlägt Gerichte aus Menschenfleisch vor

| War noch was…? War noch was…?

Eine Supermarktkette aus Neuseeland wollte seinen Kunden einen ganz besonderen Rezepte-Service bieten. Dafür entwickelten sie eine App, die mithilfe einer künstlichen Intelligenz passende Rezeptvorschläge generieren sollte. Doch statt Gemüseauflauf oder Lasagne, schlug die KI Gerichte aus Menschenfleisch, Bleichmittel oder Armeisengift vor.

Die App „Savey Meal-bot“ der neuseeländischen Supermarktkette Pak'n'Save basiert auf der KI GPT-3 und soll eigentlich die Nutzer dazu auffordern, in der Küche kreativ zu werden. Dazu sollen die Kunden Zutaten eingegeben, die noch im Haushalt verfügbar sind. Was die Macher nicht ahnten: Die Nutzer blieben nicht bei den üblichen Zutaten wie Möhren oder Kartoffeln.

Stattdessen sollen sie auch „Zutaten“ wie Ammoniak, Bleiche oder Ameisengift zur Liste hinzugefügt haben. Statt diese nicht genießbaren Zutaten zu sperren, generierte die KI Rezepte wie eine „aromatische Wassermischung“ bestehend aus Bleichmittel und Ammoniak. Wie futurezone.at berichtet, erhielt ein anderer Nutzer einen Vorschlag für einen „geheimnisvollen Fleischeintopf“ mit Menschenfleisch als Zutat.

Ein Sprecher der Supermarktkette bedauerte, dass der Bot von einer „kleinen Minderheit“ unangemessen genutzt wurde und kündigte an, dass der Bot verbessert werden soll.

Wie es in dem Bericht weiter heißt, erhalten die Nutzer mittlerweile eine Fehlermeldung, wenn sie offensichtlich nicht essbare Zutaten eingeben. Außerdem werden sie mittlerweile gewarnt, dass die Vorschläge nicht von Menschen überprüft wurden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der FC Bayern München verbleibt vor dem Heimspiel gegen Paris Saint-Germain in seinem Stammhotel in Unterschleißheim. Der französische Meister weicht nach Medienberichten auf eine Unterkunft am Schwabinger Tor aus.

Blumen für Christina Block, dann beginnt wieder der Prozessalltag. Wie bewerten Verteidiger und Nebenklage die Aussage eines mutmaßlichen Fahrers bei der Entführung der Kinder?

Nach der Befragung eines mutmaßlichen Fahrers bei der Entführung der Block-Kinder haben Verteidigung und Nebenklage diese Zeugenaussage ganz unterschiedlich bewertet. Es gebe zahlreiche Widersprüche, sagte der Anwalt der Angeklagten Christina Block.

Schlaftourismus boomt weltweit. Statt mit Action oder Sightseeing locken immer mehr Hotels mit erholsamen Nächten bis hin zu medizinischen Schlaf-Retreats. Je erholsamer die Nächte, desto schöner der Urlaub: Die Erfolgsformel ist simpel. Die Zielgruppe ist riesig.

Für unzählige Frauen in Ägypten sind Reisen allein völlig normal. Als eine Journalistin trotzdem kein Hotelzimmer allein buchen kann, zieht sie vor Gericht - und hat schließlich Erfolg.

Vom Handwerker-Ausweichquartier zu einem der berühmtesten Vergnügungsviertel der Welt: Die Hamburger Reeperbahn hat in 400 Jahren einiges an Wandel erlebt. Grund genug, sich dafür zu feiern.

Nach dem tödlichen Vorfall mit einer vergifteten Champagnerflasche hat das Landgericht Weiden den Angeklagten freigesprochen. Die Beweislage reichte der Strafkammer für eine Verurteilung nicht aus.

Unbekannte haben in München ein israelisches Restaurant angegriffen. Die Polizei verspricht nun eine Belohnung von 5.000 Euro für entscheidende Zeugenhinweise – und geht einer neuen Spur nach.

Bei einem Brand in einem Schnellrestaurant in Ludwigsburg sind fünf Menschen leicht verletzt worden. Angestautes Fett in der Dunstabzugshaube sei in Brand geraten, teilte die Polizei mit.

In einem Hotel in München-Neuperlach sind rund 200 Gäste wegen eines Brandes evakuiert worden. Ein Mann wurde laut Polizei leicht verletzt, das Feuer konnte schnell gelöscht werden.