Ermittlungen nach Hoteleinsturz in Kröv ziehen sich bis 2026

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Das Ermittlungsverfahren nach dem Hoteleinsturz in Kröv mit zwei Toten vom August 2024 zieht sich bis ins neue Jahr. Eine Einlassung des beschuldigten Statikers liege noch nicht vor, teilte die Staatsanwaltschaft Trier mit.

Die Verteidigung habe mit Blick auf die Komplexität des Sachverhalts eine Verlängerung der Frist zur Stellungnahme beantragt: Diese sei nun bis Januar 2026 gewährt worden.

Damit sei der Sachstand des Ermittlungsverfahrens weiterhin unverändert, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Peter Fritzen der Deutschen Presse-Agentur. Gegen den Statiker ermittelt die Staatsanwaltschaft unter anderem wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. 

In dem Hotel in Kröv an der Mosel war am 6. August 2024 abends ein komplettes Stockwerk in sich zusammengebrochen. Eine 64-jährige Frau und der 59 Jahre alte Hotelbetreiber starben. Sieben Menschen waren teils über Stunden in den Trümmern gefangen.

Nach einem Gutachten war das Gebäude wegen Materialversagens eingestürzt. Durch die in den 1980er Jahren erfolgte Aufstockung des Hotelgebäudes sei es zu einer Überlastung der Altbausubstanz gekommen.

Zuvor hatten sich erkennbare Risse gebildet, der Hotelbetreiber beauftragte den Statiker mit der Prüfung der Rissbildung. «Durch die unter Leitung des Statikers veranlassten Bauarbeiten sei das Gebäude in einen labilen Zustand geraten, der letztlich zum Einsturz geführt habe», hatte die Staatsanwaltschaft Trier Ende Juni mitgeteilt. (dpa)


 

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