Fake-Inserat bot Hotel Palace Luzern für 275 Millionen Euro an

| War noch was…? War noch was…?

Das Hotel Palace in Luzern steht nicht zum Verkauf. Dennoch ist für das Fünf-Sterne-Hotel ein angebliches Verkaufsinserat auf einer Immobilienplattform erschienen. Wie die „Luzerner Zeitung“berichtet, verlangten die unbekannten Anbieter 275 Millionen Euro, umgerechnet knapp 260 Millionen Franken, für das Haus am Nationalquai.

Das Hotelmanagement widersprach dem Angebot. General Manager Matthias Kindl bezeichnete es gegenüber der „Luzerner Zeitung“ als „vollständig erfunden“. Die Eigentümerschaft forderte die Plattform dem Bericht zufolge auf, die Anzeige zu entfernen, und drohte mit rechtlichen Schritten.

Zimmerzahl und Bilder ließen das angebotene Hotel erkennen

Veröffentlicht worden sei das Inserat auf Prianproperty.com. Obwohl das Palace darin nicht namentlich genannt worden sei, hätten unter anderem die angegebene Zahl von 136 Zimmern und die verwendeten Bilder erkennen lassen, um welches Hotel es sich handelte.

Nach der Intervention des Eigentümers verschwand die Anzeige aus den Suchergebnissen. Über einen direkten Link sei sie zunächst noch erreichbar, allerdings als archiviert gekennzeichnet gewesen.

Hinter dem Angebot soll eine Petersburger Firma stehen

Die „Luzerner Zeitung“ beschreibt Prianproperty.com als Ableger des russischen Immobilienportals Prian.ru. Hinter dem angeblichen Verkaufsangebot soll eine Firma aus St. Petersburg stehen. Auf der Plattform seien zudem weitere mutmaßlich falsche Angebote für Schweizer Luxushotels und Gewerbeimmobilien zu finden gewesen. Teilweise seien dafür Preise von mehreren Hundert Millionen Euro aufgerufen worden.

Warum solche Angebote veröffentlicht werden, sei bislang unklar. Die „Luzerner Zeitung“ verweist allerdings darauf, dass Fake-Inserate im Immobiliengeschäft kein neues Phänomen seien. Immobilienvermittler suchten demnach teilweise ohne Kenntnis der Eigentümer nach möglichen Käufern, um diesen anschließend ein konkretes Angebot unterbreiten zu können.

Auch Kindl kennt solche Fälle aus der Hotellerie. Er beobachte ein entsprechendes Vorgehen regelmäßig im Luxussegment, erklärte der Hotelmanager gegenüber der „Luzerner Zeitung“, „jedoch nicht auf derart plumpe Weise wie im vorliegenden Fall“.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Kochen mit Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey: Die SPD-Politikerin hat ein kleines Kochbuch verfasst. Sie reagiert damit auf die Bitten ihrer Follower, wie Giffey bei Instagram erklärt.

Ein Kreuzfahrtschiff mit lesbischen, schwulen und bisexuellen Passagieren an Bord darf in der Türkei nicht anlegen. Die Behörden begründen ihre Entscheidung mit «moralischen Werten».

Jedes Jahr am 4. Juli findet in den USA vor dem Vergnügungspark Coney Island ein traditionelles Hot-Dog-Wettessen statt. Und fast jedes Jahr gewinnt am Ende Joey Chestnut. In diesem Jahr verteidigte der 42-Jährige seinen Titel bereits zum 18. Mal.

Zwischen deutschem Stammtisch und berüchtigter Walking Street: Pattaya vereint Ruhestand und Rotlicht wie kaum ein anderer Ort in Asien. Nun sorgt ein grausiges Verbrechen weltweit für Schlagzeilen.

Ein Hotelgast in Werder (Havel) soll Übernachtungen und Speisen im Wert von mehr als 5.000 Euro nicht bezahlt haben. Die Polizei nahm den 39-Jährigen für ein beschleunigtes Verfahren fest.

Rocco Forte Hotels führen die Audio-Initiative Bedtime Stories für junge Patienten in Rom ein. Das Projekt wird durch Benefizmittel für ein neues Familienwohnprojekt ergänzt.

Hans im Glück beteiligte sich mit einem eigenen Wagen und verschiedenen Aktionen an der CSD-Parade in München. Dabei standen neben der Präsenz auf der Strecke auch gastronomische Angebote an den lokalen Standorten im Fokus.

Im Block-Prozess sagt ein Zeuge aus Israel per Video aus, der bei der Entführung Neujahr 2024 eines der Tatfahrzeuge gelenkt haben soll. Er schildert dem Gericht, was ihn damals bewegte.

Fernsehkoch Johann Lafer hat sich nach der breiten Berichterstattung über seine Krebserkrankung mit einer persönlichen Botschaft an die Öffentlichkeit gewandt. Darin berichtet er von einem positiven Behandlungsverlauf und bittet zugleich um Respekt für die Privatsphäre seiner Familie.

Tiefer als 29,4 Grad sank die Temperatur im ostsächsischen Kubschütz in der Nacht nicht - nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes der höchste Nachtwert seit Beginn der Aufzeichnungen.