Fußball-WM in Katar: Beduinen-Zelte statt Hotels für Besucher

| War noch was…? War noch was…?

Derzeit laufen die Planungen für die Fußball-WM in Katar auf Hochtouren. Doch schon jetzt ist klar, dass die Unterbringungsmöglichkeiten in dem kleinen Golfstaat begrenzt sind. Ein neuer Vorschlag des Organisationskomitees: Beduinen-Zelte ohne Klimaanlagen.

„Da ist echtes Camping […] wir sollten die Menschen auch die Erfahrung der Wüste in einem Zelt in Manier der Beduinen machen lassen“, wird Omar al-Jaber aus dem leitenden Supreme Commitee in der Berliner Zeitung zitiert. Die Pläne sollen in den nächsten zwei Wochen beraten werden. Laut der Zeitung seien Zelte vorgesehen, die zwar über Strom und Wasser verfügen, allerdings keine Klimaanlage besitzen.

 

Weil öffentlich immer wieder über die mögliche Überforderung der katarischen Hotelbranche während der WM spekuliert wird, versicherte al-Jaber zudem, dass das Land über 100.000 Hotelzimmer während der WM anbieten könne. Für ausländische Touristen seien Quartiere in Fandörfern, Appartementanlagen und Hütten geplant. Außerdem sollen Fans auf zwei Hotelschiffen untergebracht werden.

Weil es trotzdem zu voll werden könnte, gibt es sogar Vereinbarungen mit benachbarten Golfstaaten. Laut Berliner Zeitung seinen täglich bis zu 160 Pendelflüge vereinbart worden, mit denen ausländische WM-Besucher zu gebuchten Spielen eingeflogen werden sollen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Am Neujahrsabend ist es in einem Restaurant im Ortsteil Niendorf in Timmendorfer Strand zu einem folgenschweren Zwischenfall gekommen. Nach dem Verzehr einer stark ätzenden Flüssigkeit mussten zahlreiche Gäste medizinisch behandelt werden. Die Polizeidirektion Lübeck hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen.

Als Fernsehkoch ist Alexander Herrmann seit Jahren erfolgreich, jetzt steht auch sein Sohn beruflich in der Küche. Was sein Vater davon hält - und wie er seine eigene Rolle dabei sieht.

Nach über zwei Jahren Ungewissheit ist die seit Dezember 2022 verschwundene sogenannte Gin-Kugel im Bodensee wiederaufgetaucht. Silvan Paganini, Präsident des Schiffsbergevereins, konnte das Objekt lokalisieren. Dem Fund gingen mehrere erfolglose Suchaktionen der von Gastronomen versenkten Kugel voraus.

Nach Vorwürfen von Tiermisshandlung hat der Europa-Park eine Hundeshow gestrichen. Was der Park, die Tierrechtsorganisation Peta und das Landratsamt dazu sagen.

Mehrere junge Menschen feiern in einem Hotel nahe München - mit Alkohol und Drogen. Für einige Gäste endet der Exzess im Krankenhaus. Ein Jugendlicher überlebt die Party nicht.

Ungewöhnlicher Stopp in Trier: Eine Busfahrerin hat per Telefon ihre Bestellung in einem Imbiss aufgegeben – und legt zur Überraschung der Fahrgäste eine Pause ein. Die Stadtwerke bitten um Entschuldigung.

McDonald's Deutschland tritt als Förderpartner der Initiative Ehrentag bei und widmet seine gesamte Jahreskommunikation 2026 dem Thema bürgerschaftliches Engagement. Gemeinsam mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt soll die Sichtbarkeit von lokalem Ehrenamt gestärkt werden.

Maskierte Täter werfen einen Gegenstand in ein Lokal in Kreuzberg, dann kommt es zur Explosion. Die Tat könnte im Zusammenhang mit zahlreichen Schießereien in der organisierte Kriminalität stehen.

«Doris White» und «George Smith»: Im Luxushotel der Familie Block sollen die Entführer unter Alias-Namen gewohnt haben. Die Richterin will vom mutmaßlichen Entführer wissen: Wurden die Zimmer bezahlt?

Für den bereits seit Anfang 2001 geschlossenen Hamburger Fernsehturm gibt es erstmals einen konkreten Terminplan: Der im Volksmund Tele-Michel genannte Turm soll ab der zweiten Jahreshälfte 2031 wieder für Besucher öffnen.