Gläubiger fordern 27 Millionen Euro von Schuhbecks Firmen

| War noch was…? War noch was…?

Die Firmen von Alfons Schuhbeck haben nach Angaben des Insolvenzverwalters Max Liebig einen riesigen Schuldenberg hinterlassen.

Nach aktuellem Stand fordern Gläubiger insgesamt rund 27 Millionen Euro, wie Liebig vor dem Landgericht München I sagte. Die Summe könne sich aber im Laufe des Verfahrens noch ändern. 

Er gehe davon aus, dass nur ein Bruchteil der geforderten Summe zurückgezahlt werden könne, sagte Liebig, und sprach von einer Quote im niedrigen zweistelligen Bereich. Bei der Eröffnung der Insolvenzverfahren im Jahr 2021 habe er keine nennenswerte Buchhaltung für die Firmen vorgefunden.

Jahrelang habe es beispielsweise keinerlei Jahresabschlüsse gegeben. Die meistens Firmen seien bereits seit 2015 zahlungsunfähig gewesen. 

Voraussichtlich Ende des Jahres solle das Insolvenzverfahren abgeschlossen werden, sagte er. Drei Firmen - Schuhbecks Gewürze, die Südtiroler Stuben und der Partyservice - konnten seinen Angaben zufolge verkauft werden, der Rest nicht. Und für den sei auch keine nennenswerte Insolvenzmasse vorhanden. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ausgerechnet eine Krankheit brachte Thomas Micolino auf die Idee für ein Eis aus Kamelmilch. Jetzt will der Deutsche Meister mit seiner ungewöhnlichen Kreation auch Weltmeister in Las Vegas werden.

Ein alkoholisierter Mann aus Deutschland drang unbefugt in ein Hotel in Sölden ein, um dort seinen Rausch auszuschlafen. Als der Hotelier den Fremden des Hauses verwies, eskalierte die Situation.

Ob beim Shopping, im Restaurant oder im Job: Millionen Menschen berichten von Alltagsdiskriminierung. Welche Gruppen besonders betroffen sind und welche Folgen das für sie hat.

Ein 68-Jähriger steht im Verdacht, Anleger mit Bauprojekten getäuscht und so einen Millionenschaden verursacht zu haben. Gelockt hatte er sie etwa mit einem angeblichen Hotel-Projekt in Konstanz. Nun wurde Anklage gegen ihn erhoben.

Mit 1,6 Promille zieht ein Mann durch Melsunger Kneipen, verletzt einen Gast und schlägt einen Wirt. Der Tatverdächtige hatte laut Polizei 1,6 Promille Alkohol im Blut.

Nach einer medizinischen Notlage in einem Alsfelder Hotel wurden 13 Personen in Kliniken eingeliefert, fünf davon in kritischem Zustand. Laut Angaben der Polizei wurden das Gesundheitsamt sowie das Veterinäramt des Vogelsbergkreises eingeschaltet, um den Sachverhalt aufzuklären.

In der Rostocker Yachthafenresidenz Hohe Düne kam es am Sonntag zu einem Brand einer Außensauna. Während keine Personen verletzt wurden, entstand ein Sachschaden von etwa 50.000 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zur Brandursache.

Es geht um versuchten Mord, versuchten Totschlag und Verstöße gegen das Waffengesetz: Vier Verdächtige sind in U-Haft, einer ist auf freiem Fuß. Die Ermittlungen führen nach Bayern und Niedersachsen.

Stoff, der verbindet – mit einem Hauch Nostalgie: Die Weihe einer DEHOGA-Fahne Bayern soll Zusammenhalt zeigen, wirkt aber ein klein wenig wie ein Gruß aus einer anderen Zeit. Kommentar von Marc Schnerr.

Sie gilt als eines der Wahrzeichen des Hamburger Hafens: Die «Cap San Diego». Der Anfang der 1960er-Jahre gebaute Stückgutfrachter ist ein maritimes Denkmal, das inzwischen auch als schwimmendes Hotel dient. An seinem Erhalt beteiligt sich der Bund.