Gordon Ramsay hat Ärger mit Hausbesetzern

| War noch was…? War noch was…?

Der britische TV-Koch Gordon Ramsay hat Ärger mit Hausbesetzern. Mindestens sechs sogenannte Squatter hätten sich in einem Nobellokal des 57-Jährigen im Zentrum von London einquartiert und die Türen verrammelt, berichtete die Zeitung «Sun» am Samstag. Es sei ein Albtraum für den Star-Gastronomen, zitierte das Blatt eine namentlich nicht genannte Quelle. Die Polizei teilte der britischen Nachrichtenagentur PA mit, sie habe keine Handhabe, da es sich um eine Zivilangelegenheit handele.

Die Besetzung von Eigentum, das nicht als Wohnraum genutzt wird, ohne Erlaubnis des Eigentümers ist im Vereinigten Königreich keine Straftat. Die Polizei kann eingreifen, wenn anschließend Straftaten begangen werden, Eigentum beschädigt oder gestohlen wird.

Die Hausbesetzer warnten auf Zetteln an den Fenstern vor einem Eindringen und drohten mit juristischen Maßnahmen, schrieb die «Sun» weiter. Dort stehe: «Wenn Sie uns raus haben wollen, müssen Sie beim County Court oder beim High Court eine Besitzklage einreichen.»

Das denkmalgeschützte Gebäude - ein Hotel und Gastropub - in der Nähe des Londoner Zoos steht seit Ende 2023 für 13 Millionen Pfund (15,2 Mio Euro) zum Verkauf. Es war 2007 von Regisseur Gary Love gekauft und anschließend für 25 Jahre zu 640.000 Pfund pro Jahr an Ramsay verpachtet worden. Laut «Sun» war der Pub am Regent's Park vorübergehend geschlossen. Die vermutlich professionell organisierten «Squatter» hätten diese Zeit genutzt, um ins Gebäude zu gelangen.

Nach den Richtlinien der Regierung können Hausbesetzer beantragen, als Eigentümer einer Immobilie eingetragen zu werden, wenn sie diese zehn Jahre lang ununterbrochen bewohnen, in dieser als Besitzer fungiert haben und ihnen zuvor vom Eigentümer keine Wohnerlaubnis erteilt wurde. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein Kreuzfahrtschiff mit lesbischen, schwulen und bisexuellen Passagieren an Bord darf in der Türkei nicht anlegen. Die Behörden begründen ihre Entscheidung mit «moralischen Werten».

Jedes Jahr am 4. Juli findet in den USA vor dem Vergnügungspark Coney Island ein traditionelles Hot-Dog-Wettessen statt. Und fast jedes Jahr gewinnt am Ende Joey Chestnut. In diesem Jahr verteidigte der 42-Jährige seinen Titel bereits zum 18. Mal.

Zwischen deutschem Stammtisch und berüchtigter Walking Street: Pattaya vereint Ruhestand und Rotlicht wie kaum ein anderer Ort in Asien. Nun sorgt ein grausiges Verbrechen weltweit für Schlagzeilen.

Ein Hotelgast in Werder (Havel) soll Übernachtungen und Speisen im Wert von mehr als 5.000 Euro nicht bezahlt haben. Die Polizei nahm den 39-Jährigen für ein beschleunigtes Verfahren fest.

Rocco Forte Hotels führen die Audio-Initiative Bedtime Stories für junge Patienten in Rom ein. Das Projekt wird durch Benefizmittel für ein neues Familienwohnprojekt ergänzt.

Hans im Glück beteiligte sich mit einem eigenen Wagen und verschiedenen Aktionen an der CSD-Parade in München. Dabei standen neben der Präsenz auf der Strecke auch gastronomische Angebote an den lokalen Standorten im Fokus.

Im Block-Prozess sagt ein Zeuge aus Israel per Video aus, der bei der Entführung Neujahr 2024 eines der Tatfahrzeuge gelenkt haben soll. Er schildert dem Gericht, was ihn damals bewegte.

Fernsehkoch Johann Lafer hat sich nach der breiten Berichterstattung über seine Krebserkrankung mit einer persönlichen Botschaft an die Öffentlichkeit gewandt. Darin berichtet er von einem positiven Behandlungsverlauf und bittet zugleich um Respekt für die Privatsphäre seiner Familie.

Tiefer als 29,4 Grad sank die Temperatur im ostsächsischen Kubschütz in der Nacht nicht - nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes der höchste Nachtwert seit Beginn der Aufzeichnungen.

Nach dem Tod einer Hamburger Familie in einem Istanbuler Hotel hat das Gericht geurteilt. Die Angehörigen sehen einige der Haftstrafen als gerechtes Urteil an - dennoch kündigt der Anwalt Berufung an.