Granate in Bar geworfen: Zwölf Verletzte in Grenoble

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In der südostfranzösischen Großstadt Grenoble ist eine Granate in eine Bar geworfen worden und explodiert. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden bei der Tat in einem sozialen Brennpunktviertel zwölf Menschen verletzt, zwei davon schwer. Bürgermeister Éric Piolle sprach am Abend von einem «kriminellen Akt unerhörter Gewalt».

Der genaue Tathergang sei noch unklar, «ein reiner Terroranschlag» aber «a priori ausgeschlossen», sagte der stellvertretende Staatsanwalt François Touret de Coucy am Ort der Explosion. Ein noch unbekannter Täter habe die Granate in die Bar geworfen und sei danach geflüchtet. Eine Hypothese sei, dass der Angriff mit dem Drogenhandel in Verbindung stehen könnte.

Wie die Zeitung «Le Dauphiné Libéré» unter Verweis auf den Generalstaatsanwalt berichtete, soll der Angreifer mit einer Kalaschnikow bewaffnet gewesen sein, die er aber nicht einsetzte. (dpa)


 

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