Großeinsatz - Gast schraubt Rauchwarnmelder in Hotel in Leinfelden-Echterdingen ab

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Am Montagabend gegen 21.30 Uhr kam es in der Heilbronner Straße in Leinfelden-Echterdingen zu einem umfangreichen Einsatz von Rettungskräften. Grund für die Alarmierung war das Auslösen der automatischen Brandmeldeanlage in einem dort ansässigen Hotel. Gemäß den geltenden Sicherheitsvorschriften wurde das gesamte Gebäude umgehend geräumt. Die Feuerwehr rückte mit insgesamt fünf Fahrzeugen und 27 Einsatzkräften an, um die Lage vor Ort zu prüfen. Ebenfalls an dem Einsatz beteiligt war der Rettungsdienst, der mit drei Fahrzeugen und neun Personen vorsorglich an die Einsatzstelle beordert worden war. Eine Gefährdung für die Personen bestand jedoch nicht, und es wurde niemand verletzt.

Manipulation durch Hotelgast führt zu Fehlalarm

Die Erkundung durch die Feuerwehrleute ergab schnell, dass kein Brand vorlag. Als Ursache für die Alarmierung identifizierten die Fachkräfte das Handeln eines Hotelgastes. Dieser hatte offenbar eigenmächtig zwei Rauchwarnmelder abgeschraubt. Da diese Geräte direkt mit der zentralen Brandmeldeanlage des Hotels gekoppelt waren, führte die Demontage zu einer systemweiten Störung, die schließlich den Alarm auslöste. Nach aktuellem Kenntnisstand der Polizei entstand durch die Manipulation kein dauerhafter Sachschaden an der technischen Anlage oder den einzelnen Meldern.

Prüfung der Einsatzkosten für den Verursacher

Obwohl die Situation glimpflich ausging und keine Sachwerte beschädigt wurden, könnte der Vorfall für den Verursacher finanzielle Konsequenzen haben. Die Behörden prüfen derzeit, ob dem Gast die Einsatzkosten für das Ausrücken von Feuerwehr und Rettungsdienst in Rechnung gestellt werden. Solche Prüfungen sind bei Fehlalarmen, die durch vorsätzliches oder fahrlässiges Verhalten ausgelöst werden, üblich. Der Einsatz konnte beendet werden, nachdem die Feuerwehr die Anlage wieder in den Normalbetrieb versetzt hatte und keine weitere Gefahr feststellbar war.


 

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