Hintergrund für Großeinsatz nach Waffenfund im "the niu Tab" weiter unklar

| War noch was…? War noch was…?

Drei Tage nach dem Waffenfund samt Großeinsatz der Polizei im Hotel «the niu Tab» in Düsseldorf halten sich die Ermittler zu den Hintergründen weiter bedeckt. Dies geschehe, um die laufenden Ermittlungen nicht zu gefährden, sagte eine Sprecherin der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft am Montag. So wollten die Ermittler nicht mitteilen, ob in dem Zusammenhang weitere Verdächtige gesucht werden.

Gegen einen 40-Jährigen war am Wochenende Haftbefehl erlassen worden. Ihm wird ein Verstoß gegen das Waffengesetz vorgeworfen. Welche Staatsangehörigkeit er hat, wollen die Ermittler weiterhin nicht preisgeben. Er soll der Polizei zufolge nicht vorbestraft, aber dennoch polizeibekannt sein.

Der Hotelgast war am Freitag festgenommen worden (Tageskarte berichtete). Ihm wird nach Polizeiangaben eine Schusswaffe zugerechnet, die in einem Hotelzimmer entdeckt und sichergestellt worden war.

Die Polizei hatte nach dem Hinweis auf die Schusswaffe ein enormes Aufgebot an Spezialeinheiten in Bewegung gesetzt, weil eine «akute Gefahrenlage» zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte.

Mehrere Spezialeinsatzkommandos (SEK) rückten an und durchkämmten mit zahlreichen Beamten stundenlang das geräumte Gebäude. Auch ein Panzerwagen fuhr vor. Die umliegenden Straßen wurden weiträumig abgesperrt.

Sprengstoffexperten nahmen einen verdächtigen Koffer unter die Lupe, gaben aber schließlich Entwarnung: In dem Koffer seien Kleidung und Reiseutensilien gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Einzelne Räume in dem Hotel seien allerdings für die weiteren Ermittlungen versiegelt worden, hieß es.

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder hat der Verteidiger der angeklagten Christina Block kritisiert, die Ermittlungen in dem Fall seien zu einseitig geführt worden. Die Staatsanwaltschaft sieht das anders.

Eine Hamburger Familie stirbt im Türkei-Urlaub nach einem Gift-Einsatz im Hotel gegen Bettwanzen. Im Prozess in Istanbul fordern Angehörige Gerechtigkeit – und klagen über fatale Fehler.

Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder wird die Hamburger Hauptermittlerin befragt. Einen Satz fand die Polizistin nach der Tat so wichtig, dass sie ihn direkt in ihr Merkbuch schrieb.

Ein Mann soll eine Frau und einen Mann in einem Hotel im Landkreis Biberach lebensgefährlich verletzt haben. Nach der Tat floh er. Die Ermittlungen laufen - zahlreiche Fragen sind offen.

In Großbritannien sind Medienberichten zufolge in den vergangenen Jahren mehrere Pubs mit dem Namen „Duke of York“ geschlossen, verkauft oder umbenannt worden. Darüber berichten unter anderem die Boulevardzeitungen „Daily Express“, „Daily Star“ sowie die deutsche „Bild“.

Nach dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München vor einer Woche prüfen die Ermittler ein mögliches Bekennervideo einer neuen proiranischen Gruppierung. Es war auf Social-Media-Kanälen verbreitet worden.

Ein Dreifach-Maßkrug, ein Riesenrad mit Schlag und ein Schreibfehler – die KI hat beim Maßkrug für das Münchner Frühlingsfest mitgewirkt - das sorgt nun für Gesprächsstoff auf der Mini-Wiesn.

Wenn der berufliche Abschied langsam naht, wird sogar ein Staatsoberhaupt leicht melancholisch. So erging es Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim 73. Bundespresseball im Hotel Adlon am Brandenburger Tor in Berlin.

Christina Block bestreitet, die Entführung ihrer Kinder beauftragt zu haben. Doch die Staatsanwaltschaft legt nun Überwachungsaufnahmen aus dem Hotel «Grand Elysée» vor, wo ein Treffen stattgefunden haben soll.

Giftiges Gas im Hotel, verzögerte Hilfe und fehlende Genehmigungen - sechs Angeklagte stehen nach dem Tod einer Hamburger Familie in Istanbul vor Gericht. Was über die Hintergründe bekannt ist.