Hoteldieb mit 140.000-Euro-Uhr erwischt

| War noch was…? War noch was…?

Ein mehrfach vorbestrafter Hoteldieb ist in Düsseldorf mit einer gestohlenen Uhr im Wert von 140.000 Euro am Arm erwischt worden. Die Uhr habe er den Ermittlungen zufolge zwei Wochen zuvor in einem Luxushotel im Düsseldorfer Hafen erbeutet, berichtete die Polizei. 

Im Wellnessbereich des Hotels habe er einen 35-jährigen Hotelgast in ein Gespräch verwickelt und dabei den Zahlencode des Spindes erspäht, in den der Gast die Uhr einschloss. Als der aus dem Spa zurückkam, waren Uhr und Unbekannter verschwunden. 

Die Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem mutmaßlichen Dieb um einen 18-Jährigen aus Euskirchen handelt, der seine Hotelaufenthalte im Rheinland seit frühester Kindheit durch Diebstähle in diesen Hotels finanziert. 

Als er zwei Wochen später in einem anderen Hotel in Düsseldorf durch verdächtiges Verhalten auffiel, trug er die teure Uhr am Arm und wurde festgenommen. Ein Richter schickte ihn in Untersuchungshaft. Seine neue Herberge sei das Gefängnis in Heinsberg. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eigentlich wollen sie in die Berge fahren, doch als bei einer Pause ihre geliebte Katze davonläuft, schmeißt eine Familie ihre Pläne über den Haufen. Nun heißt es Autobahn statt Gipfelkreuz.

Nach einem Polizeieinsatz in Leipzig ist Freibergs Oberbürgermeister abgetaucht. Auch eine Sondersitzung des Stadtrates bringt nicht mehr Klarheit. Das Rathaus ist im Krisenmodus.

Am Feiertag Nyepi steht die Urlaubsinsel still - auch für Touristen. Ein Mann aus der Schweiz ärgert sich im Internet über die Regeln. Dafür muss er nun ein Jahr ins Gefängnis.

Muss in einer Gießener Vereinsgaststätte Alkohol ausgeschenkt werden oder reicht ein alkoholfreies Angebot? Nun beschäftigt der Fall das Oberlandesgericht in Frankfurt.

In Deutschland kommen sie selten auf den Teller, in Frankreich gelten sie als Leckerbissen. Doch die Hitze hat auch den Schnecken zu schaffen gemacht. Drohen Engpässe beim Festtagsgericht?

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand. Unklar ist noch die Ursache.

Darf das Tagebuch der Angeklagten Christina Block verwertet werden? Über diese Frage wird im Landgericht Hamburg gestritten. Die Argumente der verschiedenen Parteien.

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen kommen bei einem Hotelbrand in Westbengalen Menschen ums Leben. Diesmal ist die Millionenstadt Kolkata betroffen.

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand.

Die Chefermittlerin im Fall Block hat ihre Zeugenaussage abgeschlossen. Nun können sich die Verteidiger dazu äußern. Mehrere Anwälte erheben Vorwürfe gegen Polizei und Staatsanwaltschaft.