Hygienemängel in Küchen: Polizei in Italien entdeckt zahlreiche Mängel bei Strandbädern

| War noch was…? War noch was…?

Die italienische Polizei hat bei landesweiten Kontrollen von Strandbädern am Meer und an Seen zahlreiche Verstöße festgestellt. 20 Badeanstalten mussten ihren Restaurant- und Barbetrieb etwa wegen teils schwerer hygienischer oder baulicher Mängel einstellen, wie die auf Gesundheitsschutz spezialisierte Carabinieri-Einheit Nas am Donnerstag mitteilte. Bei 257 von 838 kontrollierten Betrieben (knapp 31 Prozent) hätten die Ermittler «Unregelmäßigkeiten» entdeckt. Die Polizei führte die Kontrollen mitten in der Urlaubszeit durch.

Die bei den Kontrollen der Carabinieri festgestellten Unregelmäßigkeiten bezogen sich demnach größtenteils auf Hygienemängel in Küchen und Orten der Essenszubereitung. Laut Mitteilung beschlagnahmten die Ermittler zwei Tonnen an Nahrungsmitteln, deren Verbrauchsdaten bereits abgelaufen waren oder die falsch gelagert und gekühlt wurden. So seien etwa in einem Betrieb 90 Liter offensichtlich ranziges Olivenöl sowie mehrere Kilo falsch gefrorenes Geflügelfleisch entdeckt worden.

Außerdem nutzten einige Betriebe ihre Einrichtungen nachts als Vergnügungsstätten des Typs «Open-Air-Disco», wie es hieß. Eine Badeanstalt habe etwa illegal Partys mit 500 Teilnehmern veranstaltet.

In Italien sind die Badeanstalten (Stabilimenti balneari) meist feste Bereiche und Abschnitte am Strand, an denen man sich eine Liege mit einem Sonnenschirm mieten kann. Oft gibt es in diesen Strandbädern auch Bewirtung. Außerdem stehen Duschen, Toiletten und Umkleidekabinen zur Verfügung. Die kostenpflichtigen Badeanstalten gelten als Inbegriff italienischer Strandkultur. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat sich bei seinem Besuch in Berlin eine Currywurst und eine Flasche Pils gegönnt. Die Berliner Spezialität aß der 45-Jährige zusammen mit Begleitern gleich im Stehen an einer Bude gegenüber dem Hotel Adlon.

Der Dehoga Niedersachsen bietet Hotel- und Gastronomiebetrieben kostenlose Vorlagen an, um Gäste für den respektvollen Umgang mit internationalem Personal zu sensibilisieren. Damit reagiert der Verband auf zunehmende negative Rückmeldungen.

in Hotel in Bayern hat eine Buchung aus Israel mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt. Nach Kritik entschuldigte sich das Hotel in der Oberpfalz per E-Mail bei dem Gast und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein.

Tui hat ein Ranking zu deutschen Freibädern vorgelegt, das auf Nutzerbewertungen basiert. Dabei wurden über 1.000 Anlagen anhand verschiedener Bewertungskriterien analysiert.

In Italien sind die Autobahnen teuer: Auch deutsche Urlauber kennen das. Jetzt soll es dort bei Staus infolge von Baustellen Geld zurück geben. Allerdings ist die Sache nicht einfach.

Ein Sorgerechtsstreit, der in einer Entführung endet: Seit fast einem Jahr beschäftigt der Fall Block das Landgericht Hamburg. Einer mutmaßlichen Täterin werfen Anwälte widersprüchliche Aussagen vor.

Im Buch «36 Boys. Wie eine Kreuzberger Gang zur Legende wurde» schildert der Journalist Paul Christoph Gäbler die Entstehung der Gang. Damals auch mit dabei: der heutige Sternekoch Tim Raue.

Johann Lafer hat sich erstmals selbst öffentlich zu seiner Krebserkrankung geäußert. Parallel berichten „Bild“ und „Bunte“ über Diagnose, Chemotherapie und den aktuellen Gesundheitszustand des Fernsehkochs.

Bei einem Streit in einer Bar in Lörrach hat ein Mann seine brennende Zigarette im Gesicht eines Barkeepers ausgedrückt und ihn dabei verletzt. Welche Rolle die anderen Gäste spielten.

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.