Irisches Restaurant nimmt Ryanair-Chef aufs Korn: Extrakosten für Beinfreiheit

| War noch was…? War noch was…?

Michael O'Leary, der für seine strikte Gebührenpolitik bekannte Chef der Billigfluglinie Ryanair, erlebte kürzlich eine Überraschung in einem Restaurant im irischen Navan. Das Lokal „Luvida“ präsentierte ihm eine Rechnung, die es in sich hatte.

Neben den üblichen Posten für Speisen und Getränke fand O'Leary zusätzliche Gebühren für „Beinfreiheit“ und die „Wahl des bevorzugten Tisches“ auf seiner Rechnung. Insgesamt beliefen sich diese Extrakosten auf 37,85 Euro. Eine klare Anspielung auf die bei Ryanair üblichen Zusatzgebühren für Komfortleistungen.

O'Leary, der in der Vergangenheit selbst kein Blatt vor den Mund nahm, wenn es um Gebühren ging – erst im Februar kritisierte er öffentlich die Erhöhung der Luftverkehrssteuer und die Gebühren des Flughafens Wien –, nahm die Aktion mit Humor.
 

Wie das Restaurant später auf seinen Social-Media-Kanälen verriet, handelte es sich bei den Extrakosten um einen Scherz. O'Leary posierte bereitwillig für Fotos und wurde vom Restaurant für sein großzügiges Trinkgeld gelobt.

Die Aktion sorgte in den sozialen Medien für zahlreiche positive Reaktionen. Viele Nutzer lobten die Kreativität des Restaurants und die humorvolle Reaktion des Ryanair-Chefs.

Dieser Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die oft kontrovers diskutierte Gebührenpolitik von Ryanair. Die Fluglinie erhebt bekanntlich Gebühren für zahlreiche Zusatzleistungen, von der Sitzplatzwahl bis zum Gepäck. Zuletzt sorgte ein Bericht für Aufsehen, wonach Passagiere, die weniger als 40 Minuten vor Abflug am Flughafen eintreffen, mit Strafgebühren rechnen müssen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

In Spaniens Dörfern und auch auf Mallorca herrscht Ausnahmezustand: Für die Sonnenfinsternis werden Hunderttausende aus dem Ausland erwartet. Hotels sind vielerorts ausgebucht, die wenigen verbliebenen Zimmer kosten oft ein Vielfaches der üblichen Augustpreise.

In Leipzig muss die Polizei einen randalierenden Hotelgast zur Räson bringen, zwei Beamte werden dabei leicht verletzt. War es Freibergs neuer Oberbürgermeister? Eine Sprecherin der Stadt bestätigte zumindest seine Beteiligung.

Nach einer Welle der Hilfsbereitschaft folgen Anfeindungen in den sozialen Medien. Die vom Unwetter in Rathen betroffene TV-Köchin Leister zieht deshalb Konsequenzen.

Ein beißender Geruch in einem Hotelzimmer löst einen größeren Einsatz in Iserlohn aus. Einige brauchen Chemikalien-Schutzanzüge. Erhöhte Ammoniakwerte werden gemessen. War es ein Kühlschrank?

Low Carb und Protein-Bowls liegen im Trend – doch beim Frühstück zählt in vielen Ländern weiterhin vor allem eins: Tradition. Von Hongkong bis Madrid - ein Streifzug durch die Morgenküchen der Welt.

1811 gilt als «Kometenjahrgang». Nun ist eine Flasche des historischen Weins versteigert worden. Das Weingut war schon Goethe ein Begriff.

Eine Weinflasche des Jahrgangs 1811 aus der Pfälzer Lage Forster Ungeheuer ist im Internet für 10.250 Euro versteigert worden. 1811 gilt in der Branche als «Kometenjahrgang», da in diesem Jahr ein großer Himmelskörper erschien.

In der Toskana räumt ein Dominikanermönch das Archiv auf. Dort findet er ein vergilbtes Papier aus dem 19. Jahrhundert für ein Getränk aus Colanüssen und Kokablättern. Klingt bekannt?

Sternekoch Adam Handling hat das Verhalten von Gästen in seinem Pub The Tartan Fox in Cornwall scharf verurteilt, nachdem die Hunde einer Familie Hühner attackierten und die Kinder befruchtete Eier zerstörten.

Nach schweren Unwetterschäden an ihrem Imbiss in der Sächsischen Schweiz hat Verena Leister innerhalb von nur einem Tag rund 200.000 Euro Spenden gesammelt. Nun bat sie um Unterstützung für den Kurort Rathen.