Johann Lafer hat Krebs und spricht über Chemotherapie

| War noch was…? War noch was…?

Der österreichische Koch und Fernsehmoderator Johann Lafer hat nach Berichten der Bild-Zeitung und des Magazins Bunte erstmals öffentlich über seine Erkrankung an Lymphdrüsenkrebs gesprochen. Zusätzlich äußerte sich der 68-Jährige inzwischen auch selbst auf der Plattform Instagram. Dort schrieb Lafer, bei ihm sei ein „indolentes, also niedrig-malignes und nicht aggressives Non-Hodgkin-Lymphom“ diagnostiziert worden. Die Behandlung schlage „gut an“ und die Situation entwickle sich „positiv“.

In seinem veröffentlichten Statement erklärte Lafer, die Diagnose habe ihn und seine Familie zunächst „wie ein großer Schock“ getroffen. Gleichzeitig bat er darum, sich aktuell nicht weiter zu medizinischen Details äußern zu müssen. Wörtlich schrieb er: „Ich hoffe auf einen respektvollen Umgang mit dieser persönlichen Situation.“

Medienberichte beschreiben Verlauf der Erkrankung und laufende Behandlung

Nach Angaben der „Bild“ wurde die Erkrankung bereits vor zweieinhalb Jahren bei einer Routineuntersuchung entdeckt. Der Zeitung zufolge habe Lafer zunächst keine Beschwerden gehabt. Später sei die Diagnose eines Non-Hodgkin-Lymphoms bestätigt worden.

Wie die „Bild“ weiter berichtet, verschlechterte sich Lafers Gesundheitszustand im Januar 2026 deutlich. Der Koch schilderte dem Blatt unter anderem geschwollene Lymphknoten, nächtliche Schweißausbrüche und Schlafprobleme. In der Universitätsmedizin Mainz hätten Ärzte schließlich zahlreiche befallene Lymphknoten im Körper festgestellt. „Diese Bilder willst du nicht sehen“, sagte Lafer laut „Bild“.

Das Magazin „Bunte“ berichtet dagegen, Lafer habe die Diagnose nach eigenen Angaben bereits im Januar 2024 erhalten. Demnach seien unter anderem Lymphknoten im Hals-, Bauch- und Leistenbereich betroffen gewesen.

Johann Lafer berichtet über Auswirkungen der Chemotherapie auf Alltag

Nach Angaben der „Bild“ befindet sich Johann Lafer seit Anfang 2026 in einer Chemotherapie und hat bislang vier Behandlungszyklen absolviert. Die Zeitung berichtet von erheblichen Nebenwirkungen wie Erschöpfung, Haarausfall und Einschränkungen des Geschmackssinns. Lafer sagte der „Bild“: „Anfangs verlor ich meine Kernkompetenz – den Geschmack.“

Dem Bericht zufolge verlor der Fernsehkoch infolge der Erkrankung und Behandlung rund 25 Kilo Körpergewicht. Trotzdem wolle er weiterarbeiten. Gegenüber der „Bild“ erklärte Lafer: „Sterben ist für mich keine Option. Ich will arbeiten, ich muss arbeiten.“ Nach Angaben der Zeitung entwickelt der Koch derzeit unter anderem neue Rezepte für das Bordessen der Lufthansa.

Auch in seinem eigenen Statement betonte Lafer, dass ihm seine Arbeit weiterhin wichtig sei. Er freue sich darüber, „weiterhin meiner Arbeit nachgehen sowie viele geplante Termine und Auftritte wahrnehmen zu können“. Zudem schrieb er, der Austausch mit Kollegen sowie das Kochen gäben ihm „viel Kraft, Zuversicht und Freude“.

Aktuelle Untersuchungsergebnisse geben laut Lafer Anlass zur Hoffnung

Sowohl „Bild“ als auch „Bunte“ berichten von positiven Entwicklungen im Verlauf der Behandlung. Laut „Bunte“ erhielt Lafer zuletzt neue CT-Ergebnisse von seinem Ärzteteam. „Es waren gute Nachrichten. Es geht bergauf“, sagte er dem Magazin.

In seinem eigenen Beitrag in den sozialen Medien erklärte Lafer ebenfalls, dass die Therapie anschlage und sich die Situation positiv entwickle.

Text erstellt mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz


Zurück

Vielleicht auch interessant

In einem Hotel in Stuttgart-Nord ist am Dienstagabend ein Brand im Heizraum ausgebrochen. Wegen starker Rauchentwicklung mussten die Gäste das Gebäude verlassen und anderweitig untergebracht werden.

In Staffel 2 seiner kulinarischen Reiseserie probiert Stanley Tucci wieder allerlei Köstlichkeiten. Im Interview verrät er, wo es ihn immer wieder hinzieht und was ihm besonders geschmeckt hat.

Nach dem Ausbruch des Hantavirus hat das Kreuzfahrtschiff «Hondius» die Urlaubsinsel Teneriffa erreicht. Die Rückführung der Passagiere soll unter außergewöhnlichen Sicherheitsvorkehrungen ablaufen.

Eine Gaststätte ist bei einem Brand in Speyer zerstört worden. Feuerwehrleute versuchten das Lokal zu löschen, aber ohne Erfolg. Das Lokal brannte komplett aus. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 300.000 Euro.

Ein betrunkener US-Soldat verursachte einen Sachschaden von 60.000 Euro in einem Hotel in Bergen. Gemäß internationaler Abkommen übernimmt zunächst die norwegische Marine die Kosten und prüft nun Regressansprüche gegen die USA.

Mehr als vier Jahrzehnte blieb der Mord an einer Küchenhilfe ungelöst – jetzt führt eine alte DNA-Spur zu einem Verdächtigen. Welche Technik die Ermittler auf die entscheidende Fährte brachte.

Die japanische Brauerei Dassai und Mitsubishi Heavy Industries haben nach eigenen Angaben erstmals Sake unter Bedingungen produziert, die der Mondschwerkraft ähneln. Eine 100-Milliliter-Flasche wurde nun für umgerechnet rund 587.000 Euro verkauft.

Die Freunde Nic Iburg und Hendrik Pietschmann haben auf Borkum ein Hotel in Eigenregie saniert und dabei konsequent auf die Hilfe ihrer Social-Media-Community gesetzt. Trotz logistischer Hürden und fehlender Ausbildung gelang die Eröffnung zum 1. Mai, unterstützt durch das Fachwissen ihrer digitalen Follower.

Mehrere Monate nach dem Brand in einem Lokal im Spreewald nehmen die Ermittler einen Tatverdächtigen fest. Bei Durchsuchungen machen sie ungewöhnliche Funde.

In Erfurt werden einem Medienbericht zufolge mehrere italienische Restaurants durchsucht. Ermittler schweigen zu den Hintergründen. Welche Rolle spielt die Mafia-Vermutung?