Kellner in Italien erstickt an Mozzarella

| War noch was…? War noch was…?

Ein tragischer Vorfall ereignete sich am Samstag in einer Strandbar im italienischen Badeort Sabaudia südlich von Rom: Ein 50-jähriger Kellner ist beim Verzehr von Mozzarella erstickt. Trotz sofortiger Hilfe von Augenzeugen und dem schnellen Eintreffen von Rettungskräften verstarb der Mann später in einem Krankenhaus an Herzstillstand, wie unter anderem die Nachrichtenagentur Ansa berichtete

Der Kellner befand sich in seiner Pause, als er nach Angaben von Zeugen plötzlich nach Luft rang, nachdem er Mozzarellakäse gegessen hatte. Umgehend leisteten Anwesende Erste Hilfe, doch sein Zustand war bei Eintreffen der Rettungskräfte bereits kritisch. Er wurde per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, wo er seinen Verletzungen erlag.

Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen, sieht derzeit jedoch keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Als Folge des Unglücks wurde ein für Samstagabend in Sabaudia geplantes Jazz-Konzert abgesagt.

Der Vorfall erinnert an einen Fall aus dem Jahr 2014, bei dem ein zweijähriger Junge nach dem Verschlucken an einer Wurst erstickte. Der Wursthersteller wurde in dem darauffolgenden Prozess im Jahr 2022 freigesprochen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ausgerechnet eine Krankheit brachte Thomas Micolino auf die Idee für ein Eis aus Kamelmilch. Jetzt will der Deutsche Meister mit seiner ungewöhnlichen Kreation auch Weltmeister in Las Vegas werden.

Ein alkoholisierter Mann aus Deutschland drang unbefugt in ein Hotel in Sölden ein, um dort seinen Rausch auszuschlafen. Als der Hotelier den Fremden des Hauses verwies, eskalierte die Situation.

Ob beim Shopping, im Restaurant oder im Job: Millionen Menschen berichten von Alltagsdiskriminierung. Welche Gruppen besonders betroffen sind und welche Folgen das für sie hat.

Ein 68-Jähriger steht im Verdacht, Anleger mit Bauprojekten getäuscht und so einen Millionenschaden verursacht zu haben. Gelockt hatte er sie etwa mit einem angeblichen Hotel-Projekt in Konstanz. Nun wurde Anklage gegen ihn erhoben.

Mit 1,6 Promille zieht ein Mann durch Melsunger Kneipen, verletzt einen Gast und schlägt einen Wirt. Der Tatverdächtige hatte laut Polizei 1,6 Promille Alkohol im Blut.

Nach einer medizinischen Notlage in einem Alsfelder Hotel wurden 13 Personen in Kliniken eingeliefert, fünf davon in kritischem Zustand. Laut Angaben der Polizei wurden das Gesundheitsamt sowie das Veterinäramt des Vogelsbergkreises eingeschaltet, um den Sachverhalt aufzuklären.

In der Rostocker Yachthafenresidenz Hohe Düne kam es am Sonntag zu einem Brand einer Außensauna. Während keine Personen verletzt wurden, entstand ein Sachschaden von etwa 50.000 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zur Brandursache.

Es geht um versuchten Mord, versuchten Totschlag und Verstöße gegen das Waffengesetz: Vier Verdächtige sind in U-Haft, einer ist auf freiem Fuß. Die Ermittlungen führen nach Bayern und Niedersachsen.

Stoff, der verbindet – mit einem Hauch Nostalgie: Die Weihe einer DEHOGA-Fahne Bayern soll Zusammenhalt zeigen, wirkt aber ein klein wenig wie ein Gruß aus einer anderen Zeit. Kommentar von Marc Schnerr.

Sie gilt als eines der Wahrzeichen des Hamburger Hafens: Die «Cap San Diego». Der Anfang der 1960er-Jahre gebaute Stückgutfrachter ist ein maritimes Denkmal, das inzwischen auch als schwimmendes Hotel dient. An seinem Erhalt beteiligt sich der Bund.