KI und gefälschte Rezensionen - „Bewertungs-Mafia“ erpresst Londoner Restaurants 

| War noch was…? War noch was…?

In Großbritannien sehen sich Restaurantbesitzer zunehmend mit einer perfiden Form der Erpressung konfrontiert: Kriminelle drohen, negative Google-Bewertungen zu veröffentlichen, es sei denn, die Betreiber zahlen ein Lösegeld. Dabei nutzen die Täter zunehmend Künstliche Intelligenz (KI), um ihre Machenschaften zu perfektionieren.

Diese Praxis, bekannt als „Rezensionserpressung“, breitet sich aus und betrifft sowohl etablierte Restaurants als auch kleinere Lokale. Mit Hilfe von KI-Tools erstellen die Täter täuschend echte, aber gefälschte Bewertungen in großer Zahl, um die Glaubwürdigkeit ihrer Drohungen zu erhöhen. Die Täter fordern in der Regel Zahlungen in Kryptowährungen, um ihre Identität zu verschleiern und die Rückverfolgung zu erschweren.

Einige Restaurantbesitzer berichten, dass sie nach Ablehnung der Forderungen mit einer Flut negativer Bewertungen konfrontiert wurden, die ihren Online-Ruf erheblich schädigten. „Es ist zerstörerisch für unser Geschäft“, sagte ein Betroffener laut Daily Mail
 

Google hat erklärt, dass es gegen gefälschte Bewertungen vorgeht und Maßnahmen ergreift, um die Integrität der Plattform zu schützen. Allerdings wird die zunehmende Nutzung von KI von Experten als erhebliche Herausforderung für Plattformbetreiber angesehen. KI generiert nicht nur überzeugende Texte, sondern ermöglicht auch, diese in kurzer Zeit massenhaft zu produzieren.

Experten raten betroffenen Unternehmen, keine Zahlungen zu leisten und stattdessen den Kontakt mit den Plattformbetreibern zu suchen, um die Entfernung der gefälschten Bewertungen zu beantragen. Außerdem wird empfohlen, rechtliche Schritte in Betracht zu ziehen und die Vorfälle den Strafverfolgungsbehörden zu melden.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anklage gegen einen 55-Jährigen wegen mutmaßlichen gewerbsmäßigen Betrugs erhoben. Der Mann soll mehr als ein Jahr in einem Berliner Hotel gewohnt und Kosten von über 100.000 Euro nicht bezahlt haben.

Nach einer tödlichen Messerattacke auf einen Restaurant-Chef in Hamburg im Februar ist ein 36-jähriger Verdächtiger in der Türkei festgenommen worden. Das bestätigte die Hamburger Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte «Bild» darüber berichtet.

Nach einem Brand in einem Hotel am Mainzer Hauptbahnhof hat die Feuerwehr rund 50 Menschen evakuiert. Drei Personen wurden wegen leichter Rauchgasvergiftungen medizinisch versorgt.

Eine originale Cadbury-Schokoladentafel aus dem Jahr 1900 wird in England versteigert. Die Schokolade war Teil einer Aktion von Königin Victoria für britische Soldaten im Zweiten Burenkrieg.

Ein 35-jähriger Mann ist in Wales zu einer Haftstrafe verurteilt worden, nachdem er mit einer gestohlenen Planierraupe in einen besetzten Pub gefahren war. Der Angeklagte hatte sich zuvor über Äußerungen zur Trennung von seiner Ehefrau geärgert.

Eineinhalb Jahre nach einem Feuer in einem Ausflugslokal an der Bevertalsperre hat es dort erneut gebrannt - und diesmal ist die «Zornige Ameise» komplett abgebrannt. Zahlreiche Einsatzkräfte hatten vergeblich versucht, größeren Schaden abzuwenden.

24 hat den ersten Trailer zum Film „Tony“ veröffentlicht. Der Spielfilm über Anthony Bourdain konzentriert sich laut US-Medien auf dessen frühe Jahre in einer Restaurantküche in Provincetown.

Das Stue Berlin veranstaltet im Juni 2026 den Minigolf Cup Berlin. Laut Mitteilung gehen sämtliche Erlöse der Benefizveranstaltung an den Verein Vincentino e.V. zugunsten kultureller Bildungsprojekte in Berlin.

In einem Hotel in Stuttgart-Nord ist am Dienstagabend ein Brand im Heizraum ausgebrochen. Wegen starker Rauchentwicklung mussten die Gäste das Gebäude verlassen und anderweitig untergebracht werden.

In Staffel 2 seiner kulinarischen Reiseserie probiert Stanley Tucci wieder allerlei Köstlichkeiten. Im Interview verrät er, wo es ihn immer wieder hinzieht und was ihm besonders geschmeckt hat.