Kleine Idee für großes Problem: Hotel Birke in Kiel stellt Müllgreifer zur Verfügung

| War noch was…? War noch was…?

Zigarettenstummel, Lebensmittelverpackungen und Flaschendeckel – laut WWF gelangen jährlich 4,8 bis 12,7 Millionen Tonnen Plastikmüll in die Meere, verändern das Ökosystem und gefährden die Meeresbewohner. An den Stränden rund um Kiel finden bereits regelmäßig Müllsammel-Aktionen statt, um die Ostsee vor der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt so sauber wie möglich zu halten.

Dazu soll zukünftig auch ein dauerhaftes Angebot des Hotel Birke aus dem Stadtteil Hasseldieksdamm beitragen: Das Rezeptionsteam stellt Spaziergängern Müllgreifer und umweltfreundliche Mülltüten zur Verfügung. Damit ausgerüstet, können sie während ihres Ausflugs Kronkorken, Verpackungsmüll u.ä. aufsammeln – ganz nebenbei und vor allem spielerisch, wenn kleine Spaziergängerinnen und Spaziergänger mit von der Partie sind.

„Wir engagieren uns schon seit Jahren für den Umweltschutz, haben gemeinschaftliche Müllsammel-Aktionen initiiert und unterstützen die Arbeit des Vereins ‚One Earth – One Ocean‘“, sagt Rainer Birke, Inhaber des Hotel Birke. „Aber es sind nicht nur die großen Aktionen, die zum Schutz der Natur beitragen – gerade kleine Veränderungen im Alltag bewirken auf Dauer Großes. Wenn unsere Gäste, aber auch Kieler aus der Nachbarschaft und unsere Mitarbeitenden während eines Spaziergangs jeweils auch nur drei Zigarettenstummel entsorgen, kommt im Laufe der Zeit eine beachtliche Menge zusammen.“

Das Müllgreifer-Angebot ist der Auftakt einer Reihe von Projekten rund um das Thema Umweltschutz aus dem familiengeführten Haus, dessen Anstrengungen im Bereich Nachhaltigkeit regelmäßig durch Prüfungen verschiedener Institutionen bestätigt werden. So erhielt das Hotel in der vergangenen Woche zum wiederholten Male die Zertifizierung „DEHOGA Umweltcheck“ in Gold – eine Auszeichnung für besonders umweltbewusstes und nachhaltiges Handeln.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sie soll an der Entführung der Block-Kinder beteiligt gewesen sein und bekam als wichtige Zeugin sicheres Geleit: Die unter den Alias-Namen «Olga» oder «Doris White» bekannte Frau sagt nun weiter aus.

Wiesn-Chef Scharpf stellt klar: Der Kultsong bleibt! Warum «Skandal im Sperrbezirk» für ihn zur Münchner Musikgeschichte gehört – und was das mit alten Verboten zu tun hat.

Jahrelang stritten eine Urlauberin und ein italienisches Luxushotel über (k)ein Glas Leitungswasser zum Abendessen - jetzt hat Italiens oberstes Gericht dem juristischen Zank ein Ende gesetzt.

Die US-Strafverfolgungsbehörden haben Anklage gegen einen Mann erhoben, dem als Kopf einer proiranischen Terrorgruppierung die Beteiligung an dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München im März vorgeworfen wird.

Ihre Befragung wurde im Block-Prozess mit Spannung erwartet: Eine mutmaßliche Entführerin aus Israel, die sich in Hamburg Olga nannte, hat ihre Sicht geschildert. Tränen fließen.

Mehr als 20 Jahre lang liefen die Ermittlungen in einem Mordfall in Ostwestfalen ins Leere. Dann brachte moderne DNA-Technik einen Durchbruch. Für die Richter waren die Beweise eindeutig.

In Hamburg beginnt die mit Spannung erwartete Vernehmung einer wichtigen Zeugin aus Israel – sie soll an der Entführung beteiligt gewesen sein. Vor Gericht erzählt die Frau von der Vorgeschichte.

Nach einem Brand in einem Hotel am Mainzer Hauptbahnhof mussten 43 Menschen das Gebäude verlassen. Drei Personen wurden wegen leichter Rauchgasvergiftungen medizinisch versorgt. Wie lokale Medien berichten, handelt es sich bei dem betroffenen Gebäude um das Hotel Königshof .

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anklage gegen einen 55-Jährigen wegen mutmaßlichen gewerbsmäßigen Betrugs erhoben. Der Mann soll mehr als ein Jahr in einem Berliner Hotel gewohnt und Kosten von über 100.000 Euro nicht bezahlt haben.

Nach einer tödlichen Messerattacke auf einen Restaurant-Chef in Hamburg im Februar ist ein 36-jähriger Verdächtiger in der Türkei festgenommen worden. Das bestätigte die Hamburger Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte «Bild» darüber berichtet.