Kleine Idee für großes Problem: Hotel Birke in Kiel stellt Müllgreifer zur Verfügung

| War noch was…? War noch was…?

Zigarettenstummel, Lebensmittelverpackungen und Flaschendeckel – laut WWF gelangen jährlich 4,8 bis 12,7 Millionen Tonnen Plastikmüll in die Meere, verändern das Ökosystem und gefährden die Meeresbewohner. An den Stränden rund um Kiel finden bereits regelmäßig Müllsammel-Aktionen statt, um die Ostsee vor der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt so sauber wie möglich zu halten.

Dazu soll zukünftig auch ein dauerhaftes Angebot des Hotel Birke aus dem Stadtteil Hasseldieksdamm beitragen: Das Rezeptionsteam stellt Spaziergängern Müllgreifer und umweltfreundliche Mülltüten zur Verfügung. Damit ausgerüstet, können sie während ihres Ausflugs Kronkorken, Verpackungsmüll u.ä. aufsammeln – ganz nebenbei und vor allem spielerisch, wenn kleine Spaziergängerinnen und Spaziergänger mit von der Partie sind.

„Wir engagieren uns schon seit Jahren für den Umweltschutz, haben gemeinschaftliche Müllsammel-Aktionen initiiert und unterstützen die Arbeit des Vereins ‚One Earth – One Ocean‘“, sagt Rainer Birke, Inhaber des Hotel Birke. „Aber es sind nicht nur die großen Aktionen, die zum Schutz der Natur beitragen – gerade kleine Veränderungen im Alltag bewirken auf Dauer Großes. Wenn unsere Gäste, aber auch Kieler aus der Nachbarschaft und unsere Mitarbeitenden während eines Spaziergangs jeweils auch nur drei Zigarettenstummel entsorgen, kommt im Laufe der Zeit eine beachtliche Menge zusammen.“

Das Müllgreifer-Angebot ist der Auftakt einer Reihe von Projekten rund um das Thema Umweltschutz aus dem familiengeführten Haus, dessen Anstrengungen im Bereich Nachhaltigkeit regelmäßig durch Prüfungen verschiedener Institutionen bestätigt werden. So erhielt das Hotel in der vergangenen Woche zum wiederholten Male die Zertifizierung „DEHOGA Umweltcheck“ in Gold – eine Auszeichnung für besonders umweltbewusstes und nachhaltiges Handeln.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei einem Brand im Hotel Polo in Hamburg-St. Georg hat die Feuerwehr in der Nacht zum 21. Juni 2026 insgesamt 14 Menschen gerettet. Eine Person wurde schwer verletzt, 13 weitere erlitten leichte Verletzungen.

Bei einem Brand im Restaurant im Hamburger Schanzenviertel sind vier Menschen leicht verletzt worden. Zwei Personen mussten über eine Drehleiter aus dem Gebäude gerettet werden.

Die Amano Group und die Charité Berlin haben eine Spendenkampagne gestartet, bei der Hotelgäste freiwillig für schwerkranke und traumatisierte Kinder spenden können. Die Erlöse kommen der Intensivmedizin und dem Childhood-Haus Berlin zugute.

Das Landgericht München hat den Betreiber des Vereinslokals des TSV Unterhaching zu einer langen Haftstrafe verurteilt, nachdem Ermittler knapp drei Kilogramm Kokain in der Gaststätte sichergestellt hatten.

Eine israelische Sicherheitsfirma entführte die Block-Kinder laut Anklage aus Dänemark. Die Mutter und der Familienanwalt sollen den Auftrag erteilt haben. Deren Verteidiger weisen das zurück.

32 Polizisten aus NRW werden auch in diesem Sommer an Touristenorten im Ausland auf Streife gehen. Sie sind laut Innenministerium unter anderem auf Mallorca (Spanien), in Nizza (Frankreich) und am Goldstrand (Bulgarien) unterwegs.

Die Gastronomiegruppe Gustoso unterstützt die Kampagne der DRK-Blutspendedienste. So soll die Aufmerksamkeit von Gästen und Mitarbeitern auf den täglichen Bedarf von 15.000 Blutspenden gelenkt werden.

Nach einem Fischgericht am Gardasee stirbt ein Tourist aus Baden-Württemberg. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Was steckt hinter dem rätselhaften Todesfall?

Der chinesische Reiseblogger Guo betrauert den Verlust seines Hundes. Der Border Collie wurde in der chinesischen Provinz Henan von einem Feld gestohlen und an ein Restaurant verkauft, welches sich auf die Zubereitung von Gerichten aus Hundefleisch spezialisiert hat.

Sie waren nicht die ersten Touristen, die sich in Italiens Hauptstadt abziehen ließen. Aber die Empörung über eine arg teure Pause ist bei einem Paar aus den USA groß – genauso wie auf Facebook.