Knall in der Nacht – Scheiben an israelischem Lokal zerstört

| War noch was…? War noch was…?

Unbekannte haben in der Nacht ein israelisches Restaurant in München angegriffen und Fensterscheiben beschädigt. Die Hintergründe waren zunächst unklar, der Staatsschutz ist nach Polizeiangaben eingeschaltet. Verletzte gab es nach bisherigen Erkenntnissen nicht, die Höhe des Sachschadens war zunächst unbekannt. 

Die Einsatzzentrale der Polizei habe gegen 00.45 Uhr einen Anruf erhalten, wonach es in der Maxvorstadt an dem Lokal drei laute Knallgeräusche gegeben habe, sagte Polizeisprecher Tobias Schenk. Eine Streife stellte demnach vor Ort fest, dass Fensterscheiben des Lokals an drei Stellen defekt waren. 

Womöglich Pyrotechnik eingesetzt 

«Das Besondere bei diesem Einsatz ist die politische Brisanz, die dahintersteckt. Die Betreiber dieses Restaurants sind jüdischen Glaubens», sagte Schenk. Derzeit werde geprüft, ob etwa Pyrotechnik Auslöser für die Knallgeräusche gewesen sein könnte. Weitere Details nannte er zunächst nicht. «Wir ermitteln in alle Richtungen.» 

Auch der Staatsschutz sei involviert, sagte Schenk. Unter dem Begriff «Staatsschutz» laufen Ermittlungen zu politisch motivierten Straftaten.

Die Spurensicherung habe ihre Arbeit noch in der Nacht am Restaurant abgeschlossen, sagte der Sprecher. Nun müssten möglicherweise noch Zeugen befragt werden.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach seiner Klage gegen die Vergabe von Festzelten auf dem Oktoberfest hat Alexander Egger nach eigenen Angaben mit Anfeindungen zu kämpfen. Auch seine Familie, Mitarbeiter und Lieferanten seien betroffen.

Mitten in der Nacht müssen Hotelgäste das historische Schloss Wallhausen verlassen. Stunden später dauern die Löscharbeiten noch an. Wie groß die Schäden sind und was bislang bekannt ist.

Prime Video hat die Besetzung der neuen deutschsprachigen Serie „Superior“ vorgestellt. Die sechsteilige Produktion spielt an einer fiktiven Schweizer Hotelfachschule und wird derzeit in Bayern und der Schweiz gedreht.

Eine Autofahrerin ist in Wallhalben gegen den Wellnessbereich eines Hotels gefahren. Nach Angaben der Polizei entstand ein Gebäudeschaden von rund 350.000 Euro, gegen die Fahrerin wird unter anderem wegen des Verdachts auf Alkohol- und Drogeneinfluss ermittelt.

Die Europa Miniköche haben in Schliersee die Urkunde für ihren Weltrekord im Knödeldrehen entgegengenommen. Der Rekord über 7.050 Knödel war bereits im Juli 2025 auf der Landesgartenschau in Furth im Wald aufgestellt worden.

Ein Feuer in einem Restaurant am Lauterbacher Marktplatz hat mehrere historische Fachwerkhäuser schwer beschädigt. Fünf Gebäude sind nach Angaben der Behörden derzeit unbewohnbar, der Schaden wird auf mindestens fünf Millionen Euro geschätzt.

Im historischen Schloss Wallhausen in Sachsen-Anhalt ist in der Nacht ein Großbrand ausgebrochen. Hotelgäste und Personal konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen, mehr als 120 Feuerwehrkräfte sind im Einsatz.

Nach dem gewaltsamen Tod eines Hotelgastes in Rees haben Ermittler einen 42-jährigen Tatverdächtigen in den Niederlanden festgenommen. Gegen ihn liegt ein Haftbefehl wegen Mordes in Tateinheit mit Raub mit Todesfolge vor.

Ein 35-jähriger Niederländer ist in einem Hotel in Rees tot aufgefunden worden. Staatsanwaltschaft und Polizei gehen von einer Gewalttat aus und haben eine Mordkommission eingerichtet.

Vor dem Landgericht Frankfurt hat die Staatsanwaltschaft im Prozess um den tödlichen Sturz einer Frau aus dem 22. Stock eines Hotels lebenslange Haft wegen Mordes beantragt. Die Verteidigung fordert einen Freispruch, das Urteil soll am Freitag fallen.