Kölner Gaststätte war illegales Casino

| War noch was…? War noch was…?

Nach einer Razzia in einem illegalen Casino wird in Köln gegen 20 Beschuldigte ermittelt. Die Männer seien bei dem Einsatz in dem Etablissement - einer vermeintlich normalen Gaststätte - angetroffen worden, sagte Kriminalhauptkommissar Alexander Kringe am Donnerstag.

Es handle sich um Spieler, aber auch um den Betreiber und den Croupier, der ein Würfelspiel geleitet habe. Etwa 90.000 Euro Bargeld seien sichergestellt worden. Für einen Zugriff sei das relativ viel gewesen, erklärte Kringe.

Das illegale Casino hatte sich im Kölner Stadtteil Ostheim befunden, wie die Polizei bereits am Montag mitgeteilt hatte. Wie sie nun genauer erläuterte, agierten die Beteiligten offenbar sehr professionell: Per Video-Überwachung wurde mutmaßlich die Umgebung im Blick behalten, um bei nahenden Kontrollen frühzeitig gewarnt zu sein. Die Polizisten entdeckten nach eigenen Angaben auch mehrere illegale Spielautomaten, über die viel mehr Geld verzockt werden konnte als bei legalen Geräten.

Bei einem in Deutschland legal zugelassenen Automaten seien maximal 300 Euro Gewinn und 60 Euro Verlust pro Stunde möglich, erklärte Glücksspiel-Experte Kringe. «Bei diesen illegal vorgefundenen Geräten sind diese Summen nach oben geschraubt.» Damit seien dann Verluste von mehreren Tausend Euro pro Stunde möglich. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat sich bei seinem Besuch in Berlin eine Currywurst und eine Flasche Pils gegönnt. Die Berliner Spezialität aß der 45-Jährige zusammen mit Begleitern gleich im Stehen an einer Bude gegenüber dem Hotel Adlon.

Der Dehoga Niedersachsen bietet Hotel- und Gastronomiebetrieben kostenlose Vorlagen an, um Gäste für den respektvollen Umgang mit internationalem Personal zu sensibilisieren. Damit reagiert der Verband auf zunehmende negative Rückmeldungen.

in Hotel in Bayern hat eine Buchung aus Israel mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt. Nach Kritik entschuldigte sich das Hotel in der Oberpfalz per E-Mail bei dem Gast und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein.

Tui hat ein Ranking zu deutschen Freibädern vorgelegt, das auf Nutzerbewertungen basiert. Dabei wurden über 1.000 Anlagen anhand verschiedener Bewertungskriterien analysiert.

In Italien sind die Autobahnen teuer: Auch deutsche Urlauber kennen das. Jetzt soll es dort bei Staus infolge von Baustellen Geld zurück geben. Allerdings ist die Sache nicht einfach.

Ein Sorgerechtsstreit, der in einer Entführung endet: Seit fast einem Jahr beschäftigt der Fall Block das Landgericht Hamburg. Einer mutmaßlichen Täterin werfen Anwälte widersprüchliche Aussagen vor.

Im Buch «36 Boys. Wie eine Kreuzberger Gang zur Legende wurde» schildert der Journalist Paul Christoph Gäbler die Entstehung der Gang. Damals auch mit dabei: der heutige Sternekoch Tim Raue.

Johann Lafer hat sich erstmals selbst öffentlich zu seiner Krebserkrankung geäußert. Parallel berichten „Bild“ und „Bunte“ über Diagnose, Chemotherapie und den aktuellen Gesundheitszustand des Fernsehkochs.

Bei einem Streit in einer Bar in Lörrach hat ein Mann seine brennende Zigarette im Gesicht eines Barkeepers ausgedrückt und ihn dabei verletzt. Welche Rolle die anderen Gäste spielten.

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.