Königsstuhl auf Rügen feiert fünfmillionsten Gast seit Eröffnung

| War noch was…? War noch was…?

Das Nationalpark-Zentrum Königsstuhl auf Rügen hat seinen fünftmillionsten Besucher seit der Eröffnung im Jahr 2004 begrüßt. Der Jubiläumsgast war Sigrid Meyer aus Winsen an der Luhe, die mit ihrem Mann Hartmut im Urlaub auf Rügen weilt. «Wir kommen schon einige Jahre nach Rügen und lieben die abwechslungsreiche Naturlandschaft hier. Heute wollten wir uns nun den fertig gestellten Skywalk endlich anschauen», so die Urlauberin am Donnerstag.

Die neue Aussichtsplattform oberhalb des bekannten Kreidefelsens Königsstuhl war Mitte April nach knapp zweijähriger Bauzeit eröffnet worden. «Seit der Skywalk-Eröffnung vor gut einem Monat haben uns über 70.000 Gäste besucht - mehr als wir erwartet hätten», bilanzierte Mark Ehlers, Geschäftsführer des Nationalpark-Zentrums.

Der sogenannte Königsweg wird von einem riesigen Abspannmast gehalten und schwebt über dem 118 Meter hohen Königsstuhl, dem größten Kreidefelsen Deutschlands. Der bisherige Aussichtspunkt auf dem Felsen war im vergangenen September abgesperrt worden, um das Areal vor Erosion zu schützen. Die Gesamtausgaben für das Projekt beliefen sich nach Angaben aus dem Schweriner Wirtschaftsministerium auf rund 11,37 Millionen Euro.

Zum Königsstuhl kommen nach Angaben des Nationalpark-Zentrums jährlich etwa 300 000 Besucherinnen und Besucher. «Bis zum Ende des Jahres rechnen wir auf jeden Fall mit insgesamt 330 000 Besuchern. Auch in den kommenden Jahren werden wir eine Besucherstärke von 300 000 Gästen und mehr erreichen», schätzte Pressesprecherin Gesine Häfner. Die erste bekannte Erwähnung des Königsstuhls stammt von 1584. Etwa im späten 17. bis 18. Jahrhundert setzte dort der Tourismus ein. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat sich bei seinem Besuch in Berlin eine Currywurst und eine Flasche Pils gegönnt. Die Berliner Spezialität aß der 45-Jährige zusammen mit Begleitern gleich im Stehen an einer Bude gegenüber dem Hotel Adlon.

Der Dehoga Niedersachsen bietet Hotel- und Gastronomiebetrieben kostenlose Vorlagen an, um Gäste für den respektvollen Umgang mit internationalem Personal zu sensibilisieren. Damit reagiert der Verband auf zunehmende negative Rückmeldungen.

in Hotel in Bayern hat eine Buchung aus Israel mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt. Nach Kritik entschuldigte sich das Hotel in der Oberpfalz per E-Mail bei dem Gast und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein.

Tui hat ein Ranking zu deutschen Freibädern vorgelegt, das auf Nutzerbewertungen basiert. Dabei wurden über 1.000 Anlagen anhand verschiedener Bewertungskriterien analysiert.

In Italien sind die Autobahnen teuer: Auch deutsche Urlauber kennen das. Jetzt soll es dort bei Staus infolge von Baustellen Geld zurück geben. Allerdings ist die Sache nicht einfach.

Ein Sorgerechtsstreit, der in einer Entführung endet: Seit fast einem Jahr beschäftigt der Fall Block das Landgericht Hamburg. Einer mutmaßlichen Täterin werfen Anwälte widersprüchliche Aussagen vor.

Im Buch «36 Boys. Wie eine Kreuzberger Gang zur Legende wurde» schildert der Journalist Paul Christoph Gäbler die Entstehung der Gang. Damals auch mit dabei: der heutige Sternekoch Tim Raue.

Johann Lafer hat sich erstmals selbst öffentlich zu seiner Krebserkrankung geäußert. Parallel berichten „Bild“ und „Bunte“ über Diagnose, Chemotherapie und den aktuellen Gesundheitszustand des Fernsehkochs.

Bei einem Streit in einer Bar in Lörrach hat ein Mann seine brennende Zigarette im Gesicht eines Barkeepers ausgedrückt und ihn dabei verletzt. Welche Rolle die anderen Gäste spielten.

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.