Leiche liegt über Stunden unentdeckt auf Mc Donald’s-Toilette in Hessen

| War noch was…? War noch was…?

Eine Leiche auf einer Mc Donald’s-Toilette beschäftigt die Ermittlungsbehörden. Ein Handwerker ist scheinbar auf einem WC gestorben und wurde erst am nächsten Tag entdeckt.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Westhessen vom Samstag wurde der Tote am Donnerstagvormittag auf der Toilette eines Schnellrestaurants in Neu-Anspach (Hochtaunuskreis) gefunden. Der Mann sei 48 Jahre alt gewesen. Die Todesursache sei nicht bekannt, sagte ein Sprecher.

Auch dazu, wie lange die Leiche dort lag, gab es zunächst keine Angaben. Zuvor hatte «Bild» über den Fall berichtet. Demnach war der Mann schon seit Mittwochmittag verschwunden.

Medien berichten, dass der Handwerker zum Mittagessen  zu der Fastfood-Kette gegangen sei und dann nicht mehr zurückkehrte. Erst am nächsten Morgen habe der Chef des Handwerkers nachgeforscht und die Suche ins Rollen gebracht. Beim Durchsehen der Überwachungskameras  von McDonald’s sei aufgefallen, dass der Mann die Toilette zwar betrat, jedoch nicht mehr verließ. 

Auf Nachfrage von «Bild» teilte McDonald's mit: "McDonald‘s und seine Franchise-Nehmer haben strenge interne sowie externe Hygienevorgaben, deren strikte Einhaltung regelmäßig überprüft wird." Und weiter: "Das genannte Restaurant wird von einem unserer Franchise-Nehmer als selbstständiger Unternehmer geführt. Er hat uns geschildert, dass auch in dem vorliegenden Fall die Toiletten mehrmals am Tag gemäß Standard geprüft wurden." 

Und wie konnte es dann sein, dass der Tote auf der Toilette nicht entdeckt wurde? Laut McDonald's sei es üblich, bei einer abgeschlossenen Tür auf dem Toilette den Gast aus Gründen der Höflichkeit nicht anzusprechen. Der Franchise-Partner bedauere den Todesfall in seinem McDonald's in Neu-Anspach sehr. 

(Mit Material der dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach einem Brand in einem Hotel am Mainzer Hauptbahnhof mussten 43 Menschen das Gebäude verlassen. Drei Personen wurden wegen leichter Rauchgasvergiftungen medizinisch versorgt. Wie lokale Medien berichten, handelt es sich bei dem betroffenen Gebäude um das Hotel Königshof .

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anklage gegen einen 55-Jährigen wegen mutmaßlichen gewerbsmäßigen Betrugs erhoben. Der Mann soll mehr als ein Jahr in einem Berliner Hotel gewohnt und Kosten von über 100.000 Euro nicht bezahlt haben.

Nach einer tödlichen Messerattacke auf einen Restaurant-Chef in Hamburg im Februar ist ein 36-jähriger Verdächtiger in der Türkei festgenommen worden. Das bestätigte die Hamburger Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte «Bild» darüber berichtet.

Nach einem Brand in einem Hotel am Mainzer Hauptbahnhof hat die Feuerwehr rund 50 Menschen evakuiert. Drei Personen wurden wegen leichter Rauchgasvergiftungen medizinisch versorgt.

Eine originale Cadbury-Schokoladentafel aus dem Jahr 1900 wird in England versteigert. Die Schokolade war Teil einer Aktion von Königin Victoria für britische Soldaten im Zweiten Burenkrieg.

Ein 35-jähriger Mann ist in Wales zu einer Haftstrafe verurteilt worden, nachdem er mit einer gestohlenen Planierraupe in einen besetzten Pub gefahren war. Der Angeklagte hatte sich zuvor über Äußerungen zur Trennung von seiner Ehefrau geärgert.

Eineinhalb Jahre nach einem Feuer in einem Ausflugslokal an der Bevertalsperre hat es dort erneut gebrannt - und diesmal ist die «Zornige Ameise» komplett abgebrannt. Zahlreiche Einsatzkräfte hatten vergeblich versucht, größeren Schaden abzuwenden.

24 hat den ersten Trailer zum Film „Tony“ veröffentlicht. Der Spielfilm über Anthony Bourdain konzentriert sich laut US-Medien auf dessen frühe Jahre in einer Restaurantküche in Provincetown.

Das Stue Berlin veranstaltet im Juni 2026 den Minigolf Cup Berlin. Laut Mitteilung gehen sämtliche Erlöse der Benefizveranstaltung an den Verein Vincentino e.V. zugunsten kultureller Bildungsprojekte in Berlin.

In einem Hotel in Stuttgart-Nord ist am Dienstagabend ein Brand im Heizraum ausgebrochen. Wegen starker Rauchentwicklung mussten die Gäste das Gebäude verlassen und anderweitig untergebracht werden.