Mafiaboss will italienischem Staat Insel in Dubai schenken

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Raffaele Imperiale, Chef der italienischen Mafia Camorra und einst einer der meistgesuchten Verbrecher Italiens, steht derzeit in Neapel vor Gericht. Um die Richter zu besänftigen, hat er allerdings ein ungewöhnliches Geschenk in der Hinterhand: eine Insel in Dubai, die er nun dem italienischen Staat überlassen möchte.

Laut dem „Standard“ erwarb Imperiale, der zu seinen Hochzeiten ein weltweit tätiges Drogenimperium führte, die künstliche Insel vor über 20 Jahren für zwölf Millionen Dollar. Heute ist diese Insel deutlich mehr wert und der ehemalige Mafia-Boss hofft mit seinem Geschenk offenbar auf eine mildere Strafe, wie auch Staatsanwalt Maurizio De Marco glaubt. Imperiale selbst behauptet, dass er wegen seines jahrelangen Versteckspiels mit der Justiz „müde“ geworden sei. Außerdem wolle er sein „Leben ändern“, weshalb er mittlerweile mit den Ermittlungsbehörden kooperiert.

Raffaele Imperiale zog bereits 2016 die Aufmerksamkeit auf sich, als in einem Versteck in seinem Geburtsort Castellammare di Stabia zwei gestohlene Gemälde von Vincent van Gogh gefunden wurden. Die Gemälde wurden 2019 an das Van-Gogh-Museum zurückgegeben. Wie es mit der Insel weitergeht, ist bislang noch unklar.


 

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