Messer- und Reizgasattacke in Restaurant: Anklage gegen 25-Jährigen

| War noch was…? War noch was…?

Wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung hat die Staatsanwaltschaft Dresden Anklage gegen einen 25-Jährigen erhoben. Der Mann soll im Januar in einem Restaurant in Dresden einem 42 Jahre alten Besucher Reizgas ins Gesicht gesprüht und mit einem Messer auf ihn eingestochen haben, um ihn schwer zu verletzen, wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte.

Der 42-Jährige wollte demnach den Beschuldigten nach Auseinandersetzungen mit weiteren Gästen eigentlich beruhigen. Der mutmaßliche Angreifer soll laut Staatsanwaltschaft den Tod des Mannes zumindest billigend in Kauf genommen haben.

Der Gast erlitt den Angaben zufolge erhebliche Stich- und Schnittverletzungen am Oberkörper, im Gesicht und an der rechten Hand, die ohne schnelle medizinische Hilfe tödlich gewesen wären.

Der 25-Jährige wurde am Tattag festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft. Er sei vorbestraft und habe zur Tatzeit unter Bewährung gestanden. Zu den Tatvorwürfen hat er keine Angaben gemacht, wie es hieß. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der FC Bayern München verbleibt vor dem Heimspiel gegen Paris Saint-Germain in seinem Stammhotel in Unterschleißheim. Der französische Meister weicht nach Medienberichten auf eine Unterkunft am Schwabinger Tor aus.

Blumen für Christina Block, dann beginnt wieder der Prozessalltag. Wie bewerten Verteidiger und Nebenklage die Aussage eines mutmaßlichen Fahrers bei der Entführung der Kinder?

Nach der Befragung eines mutmaßlichen Fahrers bei der Entführung der Block-Kinder haben Verteidigung und Nebenklage diese Zeugenaussage ganz unterschiedlich bewertet. Es gebe zahlreiche Widersprüche, sagte der Anwalt der Angeklagten Christina Block.

Schlaftourismus boomt weltweit. Statt mit Action oder Sightseeing locken immer mehr Hotels mit erholsamen Nächten bis hin zu medizinischen Schlaf-Retreats. Je erholsamer die Nächte, desto schöner der Urlaub: Die Erfolgsformel ist simpel. Die Zielgruppe ist riesig.

Für unzählige Frauen in Ägypten sind Reisen allein völlig normal. Als eine Journalistin trotzdem kein Hotelzimmer allein buchen kann, zieht sie vor Gericht - und hat schließlich Erfolg.

Vom Handwerker-Ausweichquartier zu einem der berühmtesten Vergnügungsviertel der Welt: Die Hamburger Reeperbahn hat in 400 Jahren einiges an Wandel erlebt. Grund genug, sich dafür zu feiern.

Nach dem tödlichen Vorfall mit einer vergifteten Champagnerflasche hat das Landgericht Weiden den Angeklagten freigesprochen. Die Beweislage reichte der Strafkammer für eine Verurteilung nicht aus.

Unbekannte haben in München ein israelisches Restaurant angegriffen. Die Polizei verspricht nun eine Belohnung von 5.000 Euro für entscheidende Zeugenhinweise – und geht einer neuen Spur nach.

Bei einem Brand in einem Schnellrestaurant in Ludwigsburg sind fünf Menschen leicht verletzt worden. Angestautes Fett in der Dunstabzugshaube sei in Brand geraten, teilte die Polizei mit.

In einem Hotel in München-Neuperlach sind rund 200 Gäste wegen eines Brandes evakuiert worden. Ein Mann wurde laut Polizei leicht verletzt, das Feuer konnte schnell gelöscht werden.