Muslimische Familie verklagt McDonald's wegen Speck auf Fischburger

| War noch was…? War noch was…?

Eine muslimische Familie in den USA bekam bei McDonalds einen Fischburger mit Speck serviert und hat deswegen bei der Anti-Diskriminierungs-Kommission Beschwerde eingelegt. Sie ist sich sicher, dass die Aktion Absicht war und fordert Schadensersatz.

Wie der Spiegel berichtet, ereignete sich der Fall bereits vor rund einem Jahr in der Nähe von Boston. Die Betroffenen, eine Mutter und ihre zwei 7-jährigen Söhne, sollen in der Filiale einen Fischburger bestellt haben. Als einer der Söhne in den Burger biss, sei ihnen der Speck aufgefallen. Ein Versehen schließt die Mutter aus. „Es ist allgemein bekannt, dass der Islam Muslimen verbietet, Schweinefleisch zu essen“, heißt es in der Beschwerde, die sie gemeinsam mit der islamischen Bürgerrechtsorganisation Council on American-Islamic Relations eingereicht hatte. Zudem habe die Mutter in dem Restaurant religiöse Kleidung wie ein Abaya genanntes Überkleid sowie ein Kopftuch getragen. In der Beschwerde heißt es weiter, dass die Mitarbeiter von McDonald's die Frau und ihre kleinen Kinder durch die Aktion beleidigen, demütigen und in Bedrängnis bringen wollten.

Für die Mutter sei der Vorfall wirklich verletzend gewesen. „Meine Kinder fragen sich jetzt, ob sie in ihrem eigenen Land willkommen sind. Sie fragen mich: ‚Hassen sie uns?‘ Wie soll eine Mutter diese Frage beantworten?“, teilte sie zu dem Vorfall mit.

McDonalds äußerte sich noch nicht zu dem Vorfall. Die Beschwerde bei der Anti-Diskriminierungs-Kommission des US-Bundesstaates Massachusetts ist allerdings der erste Schritt, um Schadensersatz geltend machen zu können, erklärte Barbara Dougan, Anwältin der Bürgerrechtsorganisation.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat sich bei seinem Besuch in Berlin eine Currywurst und eine Flasche Pils gegönnt. Die Berliner Spezialität aß der 45-Jährige zusammen mit Begleitern gleich im Stehen an einer Bude gegenüber dem Hotel Adlon.

Der Dehoga Niedersachsen bietet Hotel- und Gastronomiebetrieben kostenlose Vorlagen an, um Gäste für den respektvollen Umgang mit internationalem Personal zu sensibilisieren. Damit reagiert der Verband auf zunehmende negative Rückmeldungen.

in Hotel in Bayern hat eine Buchung aus Israel mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt. Nach Kritik entschuldigte sich das Hotel in der Oberpfalz per E-Mail bei dem Gast und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein.

Tui hat ein Ranking zu deutschen Freibädern vorgelegt, das auf Nutzerbewertungen basiert. Dabei wurden über 1.000 Anlagen anhand verschiedener Bewertungskriterien analysiert.

In Italien sind die Autobahnen teuer: Auch deutsche Urlauber kennen das. Jetzt soll es dort bei Staus infolge von Baustellen Geld zurück geben. Allerdings ist die Sache nicht einfach.

Ein Sorgerechtsstreit, der in einer Entführung endet: Seit fast einem Jahr beschäftigt der Fall Block das Landgericht Hamburg. Einer mutmaßlichen Täterin werfen Anwälte widersprüchliche Aussagen vor.

Im Buch «36 Boys. Wie eine Kreuzberger Gang zur Legende wurde» schildert der Journalist Paul Christoph Gäbler die Entstehung der Gang. Damals auch mit dabei: der heutige Sternekoch Tim Raue.

Johann Lafer hat sich erstmals selbst öffentlich zu seiner Krebserkrankung geäußert. Parallel berichten „Bild“ und „Bunte“ über Diagnose, Chemotherapie und den aktuellen Gesundheitszustand des Fernsehkochs.

Bei einem Streit in einer Bar in Lörrach hat ein Mann seine brennende Zigarette im Gesicht eines Barkeepers ausgedrückt und ihn dabei verletzt. Welche Rolle die anderen Gäste spielten.

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.