Nach mehr als 800 Jahren: Londons ältester Fleischmarkt vor dem Aus

| War noch was…? War noch was…?

Dass London eine Stadt ist, die sich konstant verändert, zeigt sich an einem ihrer historischen Orte: Der älteste Fleischmarkt der Stadt steht vor dem Aus. Seit mehr als 800 Jahren wurde an dem Ort Handel betrieben, wie die britische Nachrichtenagentur PA meldete. In den kommenden Jahren soll der Smithfield Market geschlossen werden.

Die Markthalle, die auch Touristen gerne empfohlen wird, liegt in der Nähe der St. Paul's Cathedral und des Finanzviertels. Auch der traditionelle Fischmarkt Billingsgate, der heute im östlichen Stadtteil Canary Wharf liegt, soll schließen.

Ursprünglich war ein Umzug beider Märkte weiter nach Osten geplant. Wegen gestiegener Baukosten und der Inflation seien die Umzugspläne nun aber ad acta gelegt worden, meldete PA. Stattdessen soll den Händlern ein Ausgleich gezahlt werden. Sie sollen aber bis mindestens 2028 bleiben können.

Ein Vertreter der Bezirksverwaltung sprach von «enttäuschenden Nachrichten», man verstehe aber den finanziellen Druck, unter dem Investmentprojekte stünden. Die BBC zitierte einen Händler mit den Worten, bald würden die Leute Zutaten nur noch vakuumverpackt kaufen. Die aktuelle Halle war 1868 eröffnet worden. Das Areal im Stadtteil Farringdon soll umgestaltet werden. Es soll unter anderem ein neues Museum entstehen. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein Streit in einem Restaurant in Hamburg-Marienthal endet tödlich: Ein 41-jähriger Gastronom wurde am Donnerstagabend durch einen Messerangriff getötet. Während die Mordkommission nach dem flüchtigen Täter fahndet, musste die Polizei das Krankenhaus mit einem Großaufgebot gegen aufgebrachte Personen absichern.

Spezialeinheiten der Polizei haben in Köln einen 28-Jährigen festgenommen, der eine Frau über mehrere Stunden gegen ihren Willen in einem Hotel festgehalten haben soll. Vier weitere Männer wurden bei dem Einsatz ebenfalls festgenommen.

Auch das noch: Eines der bekanntesten italienischen Gerichte soll amerikanisch sein. Das verträgt sich mit dem Nationalstolz gar nicht. Hilfe kommt aus einem Land, das niemand auf der Rechnung hatte.

Pommes, Currywurst und massenweise Gyros mit Zwiebeln: Im Ruhrgebiet sorgt der Taxi-Teller schon länger für Begeisterung bei Fast-Food-Fans. Jetzt hat das Gericht einen Social-Media-Hype ausgelöst.

In einem Lokal streitet sich eine Gruppe, dabei wird ein Mensch verletzt. Er erliegt später seinen Verletzungen. Die Polizei fahndet.

Ein Hotelier aus dem Raum Ebersberg wurde vom Amtsgericht München wegen Subventionsbetrugs zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Er hatte kurz vor dem gewinnbringenden Verkauf seines Hauses Corona-Fördergelder in fünfstelliger Höhe beantragt.

Robbie Williams will unter die Hoteliers gehen. Der Popstar plant eine globale Hotelkette mit integrierten Showbühnen, um Beherbergung und Live-Entertainment zu verknüpfen – inspiriert von überteuerten Frühstückspreisen in den USA.

Mit den Worten «Ich will sterben» zeigte ein Mann in einem Restaurant in Bielefeld eine scharfe Handgranate – und forderte Wodka. Bei seiner Festnahme wurde er schwer verletzt. Im Prozess hat der Angeklagte am ersten Tag geschwiegen.

Das Hotel Bareiss feiert sein 75-jähriges Bestehen und ehrt im Morlokhof zahlreiche Mitarbeiter für bis zu 35 Jahre Betriebstreue. Die Inhaberfamilie sowie Vertreter von IHK und Politik betonen die Bedeutung langjähriger Arbeitsverhältnisse

Bunt, modern, emotional: Das neue Wiesn-Plakat wurde hochgelobt - und sorgt nun für Wirbel. Warum der Künstler jetzt sogar Anfeindungen im Netz erlebt – und was die Stadt dazu sagt.