Nach Todesfällen in Istanbul: 24-Stunden-Überwachung von Betrieben angeordnet

| War noch was…? War noch was…?

In Reaktion auf den Tod der Hamburger Familie in Istanbul haben Behörden 24-Stunden-Überwachung für Betriebe angeordnet. Alle Unternehmen seien verpflichtet, Tag und Nacht Audio- und Videoaufnahmen zu machen und diese 30 Tage lang aufzubewahren, teilte das Gouverneursamt der Provinz Istanbul nach einem Treffen zu mehr «Lebensmittelsicherheit» mit.

Ob sich die Regel nur auf Betriebe bezieht, die mit Lebensmitteln arbeiten, ging nicht zweifelsfrei aus der Erklärung hervor. Zudem sollen etwa Straßenhändler vermehrt kontrolliert und Unternehmen im Bereich der Schädlingsbekämpfung überprüft werden.

Einem vorläufigen Bericht der Gerichtsmedizin zufolge soll die Hamburger Familie in Istanbul vorrangig durch eine chemische Vergiftung im Hotel gestorben sein, berichtete der Staatssender TRT unter Berufung auf das nicht abschließende Dokument. Die Wahrscheinlichkeit einer Lebensmittelvergiftung werde als gering eingestuft. Die Untersuchungen sind noch nicht final abgeschlossen. 

Tagelang hatte der Verdacht einer Lebensmittelvergiftung Medienberichte dominiert. Auch sind weiterhin vier Menschen verhaftet, die von der Familie konsumierte Lebensmittel verkauft oder hergestellt haben sollen. Eine Vergiftung durch Chemikalien könnte durch eine Bekämpfung von Ungeziefer im Hotel der Familie entstanden sein. Auch in dem Zusammenhang gab es Festnahmen. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Traf sich die angeklagte Unternehmerin Christina Block kurz vor der Rückholung ihrer jüngsten Kinder in einem Hotel mit den maskierten Entführern? Dazu äußert sich der Verteidiger eines Israelis.

Ralph Siegel hat gemeinsam mit seiner Ehefrau ein Restaurant in Spanien übernommen. Die Eröffnung ist für Ende März geplant.

Seit Juli wird in Hamburg der Fall um die Entführung zweier Kinder von Christina Block verhandelt. Nun äußert sich der Verteidiger der Unternehmerin zu einem angeblichen Treffen seiner Mandantin.

Das Restaurant Wintzell’s Oyster House in Alabama löst ein Jahrzehnte altes Versprechen ein und serviert einem 80-Jährigen und seinem Vater kostenlose Austern. Die Einlösung der historischen Offerte sorgt für internationale Aufmerksamkeit.

Seit Juli wird vor dem Landgericht Hamburg der Fall um die Entführung zweier Kinder der Unternehmerin Christina Block verhandelt. Im Gerichtssaal kommt es wieder zu Wortgefechten.

In einem Lokal in Raunheim nahe dem Frankfurter Flughafen sind zwei Menschen getötet worden. Am Vormittag lief eine Fahndung mit Hubschrauber und einem größeren Polizeiaufgebot nach dem noch unbekannten Schützen. Viele Details sind noch nicht bekannt.

Der spektakuläre Transport des Airbus «Kurt Schumacher» in den Serengeti-Park zieht ein juristisches Nachspiel nach sich. Während der Umbau zum Flugzeug-Restaurant läuft, fordert der Park 2,4 Millionen Euro Schadenersatz von einer Logistikfirma.

Der niederösterreichische Vier-Hauben-Koch Bernhard Zimmerl unterstützte Wolfgang Puck zum dritten Mal bei der Verpflegung der Oscar-Preisträger in Los Angeles und servierte österreichische Klassiker in exklusiver Variation.

Star-Koch Wolfgang Puck tischte nach der Oscar-Gala wieder für die prominenten Gäste auf - in diesem Jahr zum 32. Mal. Der Österreicher kennt die Vorlieben der Stars. Und er findet, sie sollten mehr essen.

Ein 47 Jahre alter Mann soll in einem Hotel in Werne im Münsterland seine Mutter erstochen und sich danach selbst mit einem Messer schwer verletzt haben. Zum Motiv gab es zunächst keinerlei Angaben. Eine Mordkommission ermittelt.