Neun neue „Hotels“ für Insekten in der Schweiz eröffnet

| War noch was…? War noch was…?

Um die große Vielfalt und Nachhaltigkeit der Schweizer Hotellerie zu präsentieren, feiern am Weltbienentag 2025 gleich neun Insektenhotels, Vogelhäuschen und Igelunterkünfte Eröffnung. Das ist perfekte Gastfreundschaft im Mini-Format und der Beweis, dass die Schweiz für wirklich jedes Bedürfnis die passende Unterkunft bietet.

Neue Unterkunftskategorie bei Schweiz Tourismus: Bees & Friends

Ende 2024 führten Schweiz Tourismus (ST) und neun Partnerhotels in Zusammenarbeit mit Bienen Schweiz einen Architektur- und Design-Wettbewerb für Wildbienenhotels, Vogelbäder oder Igelhäuser durch. Eine Jury mit Fachleuten aus Tourismus, Hotellerie, Design und Biologie wählte neun Gewinnerprojekte aus, stellvertretend für jede der neun bestehenden Hotelkategorien von ST. Die Projekte wurden gebaut und bilden nun die neueste (und vermutlich niedlichste) Unterkunftskategorie: Bees & Friends.

Entstanden sind sowohl originalgetreue Miniaturen, etwa vom The Dolder Grand in Zürich, als auch künstlerisch abstrahierte Interpretationen wie die Série Horns im Posthotel Rössli in Gstaad. 

Schweiz sorgt für emsiges Summen in vier deutschen Städten

In vier deutschen Großstädten machten 5800 Mini-Plakate pünktlich zum Weltbienentag auf sich aufmerksam: Im Rahmen einer Guerilla-Aktion wurden ausgewählte Grünflächen in Hamburg, Potsdam, Frankfurt und Düsseldorf mit winzigen Plakaten bestückt. Wer eines davon entdeckte, konnte am Gewinnspiel teilnehmen und mit etwas Glück eine von 20 Hotelübernachtungen in der Schweiz gewinnen.

Vielfalt der Schweizer Hotellerie

Die Aktion war Teil einer internationalen Kampagne, die auf die Vielfalt der Schweizer Hotels aufmerksam macht. André Hefti, Chief Marketing Officer bei ST: „Gemeinsam mit unserer Hotellerie beweisen wir der Welt, dass die Schweiz für wirklich alle Gäste etwas zu bee-ten hat. Wir sind selbst für die winzigsten Reisenden eine Traumdestination.“

Für den humorvollen Spot inszeniert ST die kleinen Gäste mit Unterstützung des renommierten Schweizer Wildtierfotografen und Dokumentarfilmers Roman Willi. Die markante Erzählerstimme in der englischsprachigen Version stammt vom bekannten britischen Schauspieler und Synchronsprecher James Faulkner.
 

Die neun kleinen (und großen) Hotels in der Übersicht:

The Tiny Dolder Grand – dem Ballsaal seines Vorbildes, dem Dolder Grand Hotel in Zürich nachempfunden. Unten entspannen sich Igel, während im Spa auf dem Dach Vögel in gehobener Atmosphäre baden.

Summnest – avantgardistisches Wildbienen-Hotel, dessen Design an die Langlaufloipen erinnert, die im Winter vor dem Hôtel des Horlogersin Le Brassus vorbeiführen. DAS Hotel für sportliche Bienen.

BEE Rivage – eine luxuriöse Unterkunft im Park des Beau Rivage Palace Lausanne. Ihr Design orientiert sich an den vier Jahreszeiten, bezieht die Flora mit ein und begeistert insbesondere die anspruchsvolle Biene.

B-House – angelehnt an die Proportionen des Klostergebäudes des See & Park Hotels Feldbach. Die vielen Niströhren eignen sich auch für grössere Konferenzen und Teambuilding-Retreats von vielbeschäftigten Bienen.

Bee-Märchen – wie die Menschen im großen Märchenhotel Braunwald machen Wildbienen auch hier gerne Halt mit ihrer Brut. Gesellschaft leisten zudem Familienverbünde von Vögeln und Schmetterlingen in eigenen Häuschen.

Wild Bee Lodges – fünf Lodges aus natürlichen Materialien überzeugen die designbewusste Wildbiene. Genauso ergeht es Menschen mit dem Nachbarhotel, dem Silo Boutique & Design Hostel Basel.

Villa Carona – Bee Edition – Optisch ganz der bei Lugano gelegenen, historischen Villa Carona nachempfunden, hausen hier künftig 10.000 bis 30.000 Bienen in geschichtsträchtigem Ambiente.

Série Horns – Im Posthorn-Design passt das Hotel wunderbar vor das Chalet des Posthotel Rössli in Gstaad. Hier nächtigen Vögel, denen typisch schweizerisches Ambiente wichtig ist.

Peaky Place – Es sieht aus wie das Peaks Place in Laax, hat aber die ideale Größe für Igel, die sich gerne im Bike-Paradies aufhalten. Auf dem Dach befindet sich sogar ein kleiner Pumptrack.

Neben diesen neun Gewinnerprojekten gibt es Dutzende weitere Hotels, die in ihren Parks und Gärten Unterkünfte für kleine Wildtiere bieten. Sie sind über die Hotelsuche auf switzerland.com in der Hotelkooperation „Bees & Friends“ zu finden.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei einem Brand im Hotel Polo in Hamburg-St. Georg hat die Feuerwehr in der Nacht zum 21. Juni 2026 insgesamt 14 Menschen gerettet. Eine Person wurde schwer verletzt, 13 weitere erlitten leichte Verletzungen.

Bei einem Brand im Restaurant im Hamburger Schanzenviertel sind vier Menschen leicht verletzt worden. Zwei Personen mussten über eine Drehleiter aus dem Gebäude gerettet werden.

Die Amano Group und die Charité Berlin haben eine Spendenkampagne gestartet, bei der Hotelgäste freiwillig für schwerkranke und traumatisierte Kinder spenden können. Die Erlöse kommen der Intensivmedizin und dem Childhood-Haus Berlin zugute.

Das Landgericht München hat den Betreiber des Vereinslokals des TSV Unterhaching zu einer langen Haftstrafe verurteilt, nachdem Ermittler knapp drei Kilogramm Kokain in der Gaststätte sichergestellt hatten.

Eine israelische Sicherheitsfirma entführte die Block-Kinder laut Anklage aus Dänemark. Die Mutter und der Familienanwalt sollen den Auftrag erteilt haben. Deren Verteidiger weisen das zurück.

32 Polizisten aus NRW werden auch in diesem Sommer an Touristenorten im Ausland auf Streife gehen. Sie sind laut Innenministerium unter anderem auf Mallorca (Spanien), in Nizza (Frankreich) und am Goldstrand (Bulgarien) unterwegs.

Die Gastronomiegruppe Gustoso unterstützt die Kampagne der DRK-Blutspendedienste. So soll die Aufmerksamkeit von Gästen und Mitarbeitern auf den täglichen Bedarf von 15.000 Blutspenden gelenkt werden.

Nach einem Fischgericht am Gardasee stirbt ein Tourist aus Baden-Württemberg. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Was steckt hinter dem rätselhaften Todesfall?

Der chinesische Reiseblogger Guo betrauert den Verlust seines Hundes. Der Border Collie wurde in der chinesischen Provinz Henan von einem Feld gestohlen und an ein Restaurant verkauft, welches sich auf die Zubereitung von Gerichten aus Hundefleisch spezialisiert hat.

Sie waren nicht die ersten Touristen, die sich in Italiens Hauptstadt abziehen ließen. Aber die Empörung über eine arg teure Pause ist bei einem Paar aus den USA groß – genauso wie auf Facebook.