«Noch jede Menge Bier da»: Gäste zwei Nächte im britischen Pub Tan Hill Inn eingeschneit

| War noch was…? War noch was…?

Wegen Sturm und Schnee haben Besucher eines Konzerts zwei Nächte in einem eingeschneiten britischen Pub ausgeharrt. Die Gäste waren nach dem Auftritt einer Oasis-Cover-Band am Freitagabend im Tan Hill Inn in dem nordenglischen Nationalpark Yorkshire Dales gestrandet, wie die BBC am Sonntag berichtete. Der Herbststurm Arwen hatte auch in anderen Landesteilen Großbritanniens für Verkehrschaos gesorgt und den Strom in vielen Haushalten ausfallen lassen.

Rund 60 Pub-Gäste mussten daher - teils in provisorischen Schlaflagern - nicht nur eine, sondern sogar zwei Nächte in dem Gasthaus verbringen. Zwei Drittel davon hatten aber ohnehin eine Übernachtung dort gebucht. Am Samstagmorgen war rund um den in 528 Meter Höhe gelegenem Pub - nach eigenen Angaben dem höchstgelegenen des Landes - fast ein Meter Schnee gefallen, sodass die umliegenden Straßen auch nach Abklingen des Sturms blockiert blieben. Noch am Sonntag war unklar, wann die Gäste den Ort verlassen können würden.

Die Managerin Nicola Townsend erzählte, ihr Team bemühe sich, die Leute bei Laune zu halten. «Ich wollte gestern einen Wettbewerb für den bestangezogenen Schneemann ausrufen, aber es war so kalt und der Wind so stark, dass das nicht geklappt hat.» Die Gäste blieben dem BBC-Bericht zufolge dennoch guter Dinge. Es sei noch «jede Menge Bier da», sagte der Pub-Besucher Martin Overton dem Sender. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Hausbesitzerin im Norden Londons musste in den vergangenen Wochen reihenweise ungebetene Gäste abweisen. Grund dafür war ein gefälschtes Inserat bei Booking.com.

In einem Zimmer des bekannten Mirage-Hotels in Las Vegas sind Schüsse gefallen. Ein Mensch sei ums Leben gekommen, teilte die Polizei auf Twitter mit. Sie rief dazu auf, die Gegend um das Kasino-Hotel zu meiden.

Bei einem verheerenden Brand in einem großen Pub an der Ostküste von Thailand sind mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Etwa 40 wurden bei dem in der Nacht zum Freitag (Ortszeit) in Sattahip am Golf von Thailand ausgebrochenen Feuer verletzt.

Das umstrittene Lied «Layla» wird auf dem Oktoberfest nicht verboten sein. «Wer es spielen will, soll es spielen, wer es nicht spielen will, soll es nicht spielen», sagte der Wiesnchef und Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner. Sie seien weder Kultur- noch Sprachpolizei.

Der Missgriff eines Urlaubers aus Bayern in einer Seilbahn in Österreich hat eine aufwendige Rettungsaktion ausgelöst. Statt an einem Haltegriff zog er an der Notbremse - 38 Passagiere mussten von Bergrettern abgeseilt werden.

Eine eher ungewöhnliche Übernachtungsmöglichkeit bei Airbnb hat für ordentlich Wirbel in den USA gesorgt. Nutzer konnten eine „Sklavenhütte aus den 1830er Jahren“ mieten. Nach Kritik löschte das Portal das Angebot und gelobte Besserung.

Die Feuerwehr hat am frühen Mittwochmorgen in Großkrotzenburg einen Brand in einem leerstehenden Hotel gelöscht. Die Beamten gehen einem Sprecher zufolge von Brandstiftung aus. Der Sachschaden liegt bei schätzungsweise 100 000 Euro. 

Einen Tag nach dem tödlichen Polizeischuss auf einen Mann in Frankfurt sind am Mittwoch weitere Details bekannt geworden. Der 23-Jährige war bei dem Einsatz mit Spezialkräften am Dienstagmorgen schwer verletzt worden und starb später.

Die einen lagern ihren Wein im Keller, die anderen offenbar unversteuerte Tabakwaren: Zollfahnder fanden im Keller eines Offenbacher Restaurants nämlich 746.000 gefälschte Zigaretten. Für die Abholung musste das THW anrücken. Der geschätzte Steuerschaden beläuft sich auf rund 150.000 Euro.

Das bislang eher krimilastige Vorabend-Programm des ZDF wird bunter. Mit Gesine Cukrowski als resoluter Hotel-Chefin mit Ecken und Kanten in einer tragenden Rolle startet voraussichtlich Anfang 2023 eine neue Serie. Unter dem Arbeitstitel «Hotel Mondial» entstehen derzeit in Schwerin die Außenaufnahmen.