Österreichische Post bringt bierige Briefmarke auf Bierdeckel

| War noch was…? War noch was…?

Porzellan, Klopapier, Skibelag, FFP2-Maske oder Dirndlstoff: Es gibt kaum ein Material, das die Österreichische Post noch nicht für Briefmarken verwendet hat. In diese Serie reiht sich nun die diesjährige technische Besonderheit: ein echter Bierdeckel in typischer Größe und mit abgerundeten Ecken. In der Mitte befindet sich eine heraustrennbare Briefmarke, die ganz normal zum Frankieren von Briefen verwendet werden kann. Der Bierdeckel selbst kann als herkömmlicher Untersetzer für Getränke verwendet werden.

Der Bierdeckel besteht aus echtem Holzschliffkarton mit einer Dicke von 1,4 Millimetern. Das Motiv zeigt ein schäumendes Glas Bier, das von Nährwertangaben umgeben ist. Einige Bläschen des Bierschaums auf der Vorderseite wurden zusätzlich mit einem speziellen, fühlbaren Relieflack veredelt. Der runde Sonderstempel ist in Form einer Bierkapsel gestaltet, in der Mitte steht „Bier hat’s in sich!“

Der Ersttag samt Sonderpostamt findet am 10. Oktober von 11:30 bis 19:00 Uhr auf der „Wiener Kaiser Wien“, Bundesländerhütte, im Wiener Prater statt. Der von David Gruber gestaltete Bierdeckel bzw. Briefmarkenblock hat einen Nennwert von 3,50 Euro und erscheint in einer Auflage von 150.000 Stück. 

Bis ins 19. Jahrhundert tranken die wohlhabenderen Leute ihr Bier aus schweren Krügen, die mit einem Deckel aus Zinn oder Silber versehen waren. Die ärmeren Leute benutzten Krüge ohne Deckel, als Untersetzer dienten damals Filze, die sogenannten Bierfilze. Wurde das Bier im Freien getrunken, legte man diese Filze über den Krug, damit keine Insekten in das Bier fallen konnten. Aus dieser Abdeckfunktion leitet sich der Name Bierdeckel ab. Ende des 19. Jahrhunderts wurden in Magdeburg die ersten Bierdeckel aus Karton gestanzt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Weinflasche des Jahrgangs 1811 aus der Pfälzer Lage Forster Ungeheuer ist im Internet für 10.250 Euro versteigert worden. 1811 gilt in der Branche als «Kometenjahrgang», da in diesem Jahr ein großer Himmelskörper erschien.

In der Toskana räumt ein Dominikanermönch das Archiv auf. Dort findet er ein vergilbtes Papier aus dem 19. Jahrhundert für ein Getränk aus Colanüssen und Kokablättern. Klingt bekannt?

Sternekoch Adam Handling hat das Verhalten von Gästen in seinem Pub The Tartan Fox in Cornwall scharf verurteilt, nachdem die Hunde einer Familie Hühner attackierten und die Kinder befruchtete Eier zerstörten.

Nach schweren Unwetterschäden an ihrem Imbiss in der Sächsischen Schweiz hat Verena Leister innerhalb von nur einem Tag rund 200.000 Euro Spenden gesammelt. Nun bat sie um Unterstützung für den Kurort Rathen.

Seit Tagen ist die Feuerwehr in Westfrankreich im Dauereinsatz, um den riesigen Waldbrand bei Bordeaux zu löschen. Ein Koch will in der Krise helfen. Was er mit seinen Gerichten bewirkt.

Akribisch plant ein Mann die Ermordung seiner Frau: Er recherchiert im Internet, bucht ein Zimmer in einem Frankfurter Hochhaushotel und lügt ihr vor, die Beziehung retten zu wollen.

Restaurants, Imbisse und Kantinen haben die Lebensmittelkontrolleure im Südwesten im vergangenen Jahr kontrolliert - aber auch das Trinkwasser, Nahrungsergänzungsmittel, Tabakprodukte. Was die Prüfer dabei entdeckt haben - und welche Folgen das für die Betroffenen hatte.

Noch dauert es, bis Pilze in Massen sprießen. Um die Vorfreude zu steigern, könnten sich Sammlerinnen und Sammler aber schon vorbereiten. Ein Pilzberater erzählt, was in wenigen Wochen wichtig ist.

Nach seiner Klage gegen die Vergabe von Festzelten auf dem Oktoberfest hat Alexander Egger nach eigenen Angaben mit Anfeindungen zu kämpfen. Auch seine Familie, Mitarbeiter und Lieferanten seien betroffen.

Mitten in der Nacht müssen Hotelgäste das historische Schloss Wallhausen verlassen. Stunden später dauern die Löscharbeiten noch an. Wie groß die Schäden sind und was bislang bekannt ist.