Pariser Kellner wieder um die Wette gelaufen

| War noch was…? War noch was…?

Eine Tasse Kaffee, ein Glas Wasser und ein Croissant auf dem Tablett und damit so schnell wie möglich ans Ziel kommen, ohne etwas zu verschütten und ohne zu rennen: Nach mehr als zehn Jahren fand am Sonntag in Paris erstmals wieder das traditionsreiche «Kellnerlaufen» statt, das geschlechtsneutral in «Café-Laufen», Course des cafés, umbenannt wurde. 

An dem Wettkampf nahmen über 200 Kellnerinnen und Kellner teil. Die zwei Kilometer lange Strecke verlief unter anderem durch das bekannte Touristenviertel «Le Marais». Der Startschuss wurde vor dem prächtigen Pariser Rathaus gegeben. 

Das Ereignis hatte erstmals 1914 stattgefunden. Nach Angaben der Veranstalter, darunter die Stadt Paris und die Union des Gastgewerbes und der Industrie (UMIH) Paris Île-de-France, soll mit dem Wiederbeleben der Tradition rund vier Monate vor dem Beginn der Olympischen und Paralympischen Spiele Imagepflege betrieben werden. Man wolle neben dem Sport auch für das Wasser von Paris und die Exzellenz des französischen Services werben, weit ab vom Klischee des unhöflichen Kellners. 

Am Event darf nur in traditioneller Arbeitskleidung teilgenommen werden: schwarzes Unterteil und weißes Hemd oder Bluse. Das Tablett, auf dem ein Kaffee, ein Croissant und ein Glas Wasser stehen, ist vorschriftsmäßig rund.

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder hat der Verteidiger der angeklagten Christina Block kritisiert, die Ermittlungen in dem Fall seien zu einseitig geführt worden. Die Staatsanwaltschaft sieht das anders.

Eine Hamburger Familie stirbt im Türkei-Urlaub nach einem Gift-Einsatz im Hotel gegen Bettwanzen. Im Prozess in Istanbul fordern Angehörige Gerechtigkeit – und klagen über fatale Fehler.

Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder wird die Hamburger Hauptermittlerin befragt. Einen Satz fand die Polizistin nach der Tat so wichtig, dass sie ihn direkt in ihr Merkbuch schrieb.

Ein Mann soll eine Frau und einen Mann in einem Hotel im Landkreis Biberach lebensgefährlich verletzt haben. Nach der Tat floh er. Die Ermittlungen laufen - zahlreiche Fragen sind offen.

In Großbritannien sind Medienberichten zufolge in den vergangenen Jahren mehrere Pubs mit dem Namen „Duke of York“ geschlossen, verkauft oder umbenannt worden. Darüber berichten unter anderem die Boulevardzeitungen „Daily Express“, „Daily Star“ sowie die deutsche „Bild“.

Nach dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München vor einer Woche prüfen die Ermittler ein mögliches Bekennervideo einer neuen proiranischen Gruppierung. Es war auf Social-Media-Kanälen verbreitet worden.

Ein Dreifach-Maßkrug, ein Riesenrad mit Schlag und ein Schreibfehler – die KI hat beim Maßkrug für das Münchner Frühlingsfest mitgewirkt - das sorgt nun für Gesprächsstoff auf der Mini-Wiesn.

Wenn der berufliche Abschied langsam naht, wird sogar ein Staatsoberhaupt leicht melancholisch. So erging es Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim 73. Bundespresseball im Hotel Adlon am Brandenburger Tor in Berlin.

Christina Block bestreitet, die Entführung ihrer Kinder beauftragt zu haben. Doch die Staatsanwaltschaft legt nun Überwachungsaufnahmen aus dem Hotel «Grand Elysée» vor, wo ein Treffen stattgefunden haben soll.

Giftiges Gas im Hotel, verzögerte Hilfe und fehlende Genehmigungen - sechs Angeklagte stehen nach dem Tod einer Hamburger Familie in Istanbul vor Gericht. Was über die Hintergründe bekannt ist.