Pflanzen entfernt und Hotel abgefackelt: Keine Folgen für Mitarbeiter?

| War noch was…? War noch was…?

Knapp sechs Monate nach einem Hotelbrand mit Millionenschaden auf der Insel Rügen ist die Brandursache geklärt - trotzdem könnte das Ganze ohne strafrechtliche Folgen bleiben.

Wie ein Sprecher der Stralsunder Staatsanwaltschaft am Montag erklärte, hatte der Tatverdächtige – ein Angestellter des Hotels – wohl auf Anweisung dort Efeu an der Fassade mit offener Flamme bekämpft, was den Brand auslöste. Da der Mann dies noch nie vorher getan hatte, müsse nun «das Maß der individuellen Schuld bewertet werden.»

Ein Ergebnis könne sein, dass das Verfahren wegen «geringer Schuld» auch eingestellt wird. Mögliche Ansprüche - etwa auf Schadensersatz - müssten dann in einem zivilrechtlichen Verfahren geklärt werden.

Das Strandhotel in Lobbe hatte 30 Zimmer auf drei Etagen und brannte aus. Zur Brandzeit Anfang November waren keine Gäste im Gebäude. Eine Mitarbeiterin hatte sich knapp retten können. Bisher wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung ermittelt.

Sieben Feuerwehren rückten damals an und verhinderten, dass der Brand nicht auf die Nachbargebäude mit Ferienwohnungen übergriff. Unklar ist nach Angaben der Gemeinde bisher, ob und in welcher Form das Haus wieder aufgebaut wird. Die Betreiber der Anlage wollten sich dazu nicht äußern. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Magazin Time Out hat den besten Burger der Welt gekürt. Platz eins geht an ein Restaurant in Tokio, gefolgt von Betrieben in Kapstadt und Madrid.

Nach einem Fahrzeugbrand in der Tiefgarage des Steigenberger Hotels Petersberg in Königswinter musste das Gebäude vorsorglich geräumt werden. Der Hotelbetrieb konnte noch am selben Abend wieder aufgenommen werden.

Ein Hakenkreuz aus veganem Hack sorgt beim AfD-Landesparteitag für Aufregung. Aktivisten hatten sich für die Aktion heimlich in ein Hotel eingebucht. Die Parteiführung reagiert empört.

Ein 37-jähriger Hotelangestellter auf Kreta gerät ins Visier der Ermittler: Verdacht auf Terror-Ausbildung, Sprengstoffpläne und Verbindungen nach Zypern. Was steckt dahinter?

Wer trug Verantwortung beim Inferno von Crans-Montana? Das Betreiberpaar muss sich gemeinsam Fragen stellen – auch zu fehlenden Kontrollen und verschlossenen Fluchtwegen.

Nach dem Diebstahl von drei Pizzen in Gau-Odernheim verfolgten ein Zeuge und der Wirt die mutmaßlichen Täter. Die Polizei stoppte das Fluchtfahrzeug wenig später und stellte weitere mutmaßliche Verstöße des Fahrers fest.

Das Kärntner Weingut Lenzbauer.wine hat 300 Weinflaschen in der Veldener Bucht des Wörthersees versenkt. Die Weine sollen dort ein Jahr lang in rund 30 Metern Tiefe unter Wasser reifen.

in Hotel in Bayern hat eine Buchung aus Israel mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt. Nach Kritik entschuldigte sich das Hotel in der Oberpfalz per E-Mail bei dem Gast und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein.

Eine Frau aus Virginia fordert 1,5 Millionen US-Dollar Schadenersatz von Outback Steakhouse. Sie gibt an, in einer Filiale auf verschüttetem Kartoffelpüree ausgerutscht zu sein und dabei schwere Verletzungen erlitten zu haben.

Nach dem Tod eines baden-württembergischen Touristen am Gardasee hat die Rechtsmedizin in Deutschland eine Leichenschau durchgeführt. Berichten zufolge hatte der Mann über starke Beschwerden geklagt, nachdem er in einem Restaurant Fisch gegessen hatte.