Philippinen: Werbeclip zeigt andere Länder

| War noch was…? War noch was…?

Peinlicher Fauxpas auf den Philippinen: In einem Video hat das Tourismusministerium des Inselstaates mit Aufnahmen aus anderen Staaten um Urlauber geworben. Verantwortlich für das Missgeschick ist laut dem Ministerium eine örtliche PR-Agentur. Die Behörde erklärte am Montag, sie sei «empört und zutiefst enttäuscht». Der Vertrag mit der Agentur sei gekündigt worden.

Das rund eineinhalb Minuten lange Video, das vergangene Woche veröffentlicht wurde, stand unter dem Slogan «Love the Philippines». Zunächst war die Freude über den gelungenen Werbefilm groß, dann aber machten Internet-User darauf aufmerksam, dass das verwendete Material teilweise gar nicht die Philippinen zeigte. Der Clip wird inzwischen nicht mehr von dem Ministerium genutzt.

Zu den Archivaufnahmen im Clip gehören Reisterrassen in Indonesien, eine Silhouette eines Fischers in Thailand, die Landebahn eines Flughafens in der Schweiz und Sanddünen in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das Unternehmen habe es «eklatant versäumt, den Verpflichtungen aus dem Vertrag nachzukommen», schrieb das Ministerium. Allerdings habe sich die PR-Firma entschuldigt und offen zugegeben, Fremdmaterial eingebaut zu haben.

Die Agentur räumte ein, sie übernehme die volle Verantwortung für den misslungenen Clip: «Die Verwendung von ausländischem Filmmaterial in einer Werbekampagne für die Philippinen ist höchst unangemessen und steht im Widerspruch zu den Zielen des Ministeriums», hieß es.

Die Philippinen bestehen aus rund 7600 Inseln. Das südostasiatische Land ist bekannt für seine Traumstrände. Im Landesinneren locken Nationalparks, Dschungel, Wasserfälle und Berglandschaften. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ab Juni zeigt das rock’n’popmuseum einen Nachbau von Udos legendärem Hotelzimmer. Anlass ist der 80. Geburtstag des Künstlers, der seit Jahrzehnten an der Alster lebt - aber im Münsterland aufwuchs.

Der Fachbereich „Tourismus & Hospitality“ der IST-Hochschule für Management stellt seine drei Bachelorstudiengänge in neuen Podcasts vor. Jessica Levers und Simon Kellerhoff führen im Gespräch durch die inhaltliche Ausgestaltung der Studiengänge und den Studienverlauf.

Er führte das Team, das die Kinder der Unternehmerin Christina Block entführt haben soll. Doch zuvor will der Zeuge einen Versuch für eine gütliche Einigung zwischen den Eltern unternommen haben.

Er führte das Team, das die Kinder der Hamburger Unternehmerin Christina Block aus Dänemark entführt haben soll. Im Prozess gegen die 52-Jährige sagt der israelische Unternehmer erneut als Zeuge aus.

Binnen weniger Tage werden zwei Restaurants Ziel von Reizstoff-Attacken - in verschiedenen Stadtteilen. Nun prüft die Polizei einen möglichen Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen.

Die AfD hat erneut Hotel-Probleme und muss deshalb die Klausurtagung ihrer Bundestagsfraktion verschieben. Das für Februar geplante Strategietreffen der AfD-Bundestagsabgeordneten kann nun erst im zweiten Quartal stattfinden. Ein Ort steht noch nicht fest.

Ist es angemessen, in Kriegs- und Krisensituationen viel Zeit auf gutes Essen zu verwenden? Ja, sagt TV-Koch Tom Franz aus Israel. Gerade dann erfülle Kochen eine wichtige Funktion.

Ein neues Serienprojekt soll die Geschichte eines Israelis und eines Palästinensers erzählen, die in Berlin zusammen ein Restaurant eröffnen. Inspiriert ist der Stoff von den befreundeten Machern des Restaurants «Kanaan» in Prenzlauer Berg.

Nach einer Wanderung in den oberbayerischen Bergen am Spitzingsee finden Gäste eines Hotels ihre Autos ramponiert vor. Waren Kühe die Täter? Ein Fall für die Justiz. Wie ging es vor Gericht aus?

Doris White, George Blue oder John Black: Im Luxushotel der Familie Block haben die mutmaßlichen Entführer unter fiktiven Farben-Namen gewohnt. Das berichtete ein früherer Angestellter, der am Empfang arbeitete, als Zeuge am 29. Prozesstag vor dem Landgericht Hamburg. Es ging auch um die verursachten Kosten.